Höchst eindrücklicher, gut erhaltener Glockenbestand, der ein seit 1790 unverändertes sechsteiliges Gesamtgeläut selten anzutreffender Glockengiesser aus Lothringen umfasst. Mehr
Glockengeläut (9:26)
Aussergewöhnlich schönes und vielfältiges Geläut, dessen grosse Glocke mit Palmetten und Engelsköpfen, den Cherubim, verziert ist. Ihr Giesser arbeitete auf Wanderschaft und setzte seine Reise in den nächsten Jahrzehnten in Richtung Südwestfrankreich fort. An den Glockenklöppeln werden für bestimmte Anlässe auch Seile befestigt, um auf den Glocken einfache Melodien zu spielen. Mehr
Glockengeläut (6:19)
Kompaktes, grundtöniges Geläut, unter anderem mit drei typischen, charaktervollen Glocken aus der berühmten deutschen Giesserei Franz Schilling Söhne. Aus dieser ehemaligen Hofglockengiesserei Kaiser Wilhelms II. konnten aufgrund der wirtschaftlichen Lage jener Zeit sehr kostengünstige Glocken importiert werden, so dass damals zahlreiche Geläute von katholischen Berg- oder Diasporagemeinden in Deutschland bestellt wurden. Mehr
Glockengeläut (7:00)
Heiteres, uneinheitliches Geläut mit interessanten Einzelglocken. Wichtige, für die Gegend bekannte Giesser wie Bulenvilus und Walpen sind im Ensemble vertreten. Beide Giesser brachten auf ihren Werken hübsche Meisterzeichen an, darunter eine Miniatur-Glocke als Flachrelief. Mehr
Glockengeläut (5:23)
Vielstimmiges, unverwechselbares Geläut von hohem Seltenheitswert. Die grosse Glocke trägt eine üppige und geschmackvolle Glockenzier sowie einen Apostelfries, der demjenigen auf der nur wenig älteren Glocke von Franz Sermund sehr ähnlich sieht. Der Giesser Bulenvilus oder Bulleville zählte vielleicht zu den ersten der später zahlreichen Lothringer Wandergiesser der Spätrenaissance, die auf Schweizer Boden gearbeitet haben. Mehr
Glockengeläut (9:47)