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Graubünden

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Lumbrein, St. Martin

Interessantes und für ein Bündner Bergdorf überraschend grosses Geläut, das von den unterschiedlichen Klangeigenschaften seiner Glocken belebt wird, welche aus drei verschiedenen Giessereien stammen.  Mehr

Glockengeläut (9:56)


Samedan, reformierte Kirche

Charakteristisches, mittelgrosses Bündner Geläut, das sich aus Glocken unterschiedlicher Herkunft zusammensetzt, wobei die italienischen Meister ebenso zum Zuge kamen wie die kantonseigene, nur während kurzer Zeit tätige Giesserei der Gebrüder Theus.  Mehr

Glockengeläut (4:49)


Sedrun, St. Vigilius

Hübsches und historisch sehr interessantes Geläut. Die drei grossen Glocken des italienischen Giessers aus Bergamo unterstreichen den kulturellen Austausch der oberen Surselva über den Lukmanierpass mit dem südalpinen Raum - ein Bezug, der punkto Glockengiesserwahl im 18. und 20. Jahrhundert nicht der Fall war, als man die Glocken von eidgenössischen Giessern bezog.  Mehr

Glockengeläut (5:05)


Chur, Stadtkirche St. Martin

Mächtiges harmonisches As-Dur-Geläut der wohl bedeutendsten Giesserei des Kantons Graubünden. Die Gebrüder Theus nahmen nach 1870 den zwischenzeitlich aufgegebenen Betrieb ihres Vorfahrs wieder auf und gossen für den Kanton zahlreiche Gesamtgeläute. Für den üppigen Schmuck der grossen Glocke sammelten die Giesser viele unterschiedliche Ziermodel zusammen.  Mehr

Glockengeläut (5:36)


Davos-Platz, St. Johann

Eines der umfangreichsten Geläute des Kantons Graubünden, mit spannungsvoller Tonfolge. Der Bestand der bedeutenden einheimischen Giesserei Theus wurde zweimal durch die Firma Rüetschi in Aarau ergänzt, zuletzt 1981 mit der grössten schweizerischen Glocke, die in den 1980er-Jahren gegossen worden ist. Mit ihr wurde dem ehemaligen c-moll-Geläute auch ein starker Dur-Charakter verliehen.  Mehr

Glockengeläut (5:50)


Domat/Ems, Mariä Himmelfahrt

Eines der ersten schweizerischen Geläute der Feldkircher Giesserei Grassmayr, die damals erst wenige Jahre im Grenzort angesiedelt war. Die Glocken von Domat/Ems trugen wesentlich zum guten Ruf der Giesserei bei, so dass diese 1821 den bedeutenden Auftrag für das Geläut der Churer Kathedrale erhielt.  Mehr

Glockengeläut (4:24)


Felsberg, reformierte Kirche

Kleines Geläute im Dur-Dreiklang mit zwei Glocken der ortsansässigen Giesserei der Gebrüder Peter und Michael Theus. Die beiden Glockengiesser hatten damals (1870) soeben ihr neues Geschäft in Betrieb genommen, das bereits um 1817 von ihrem Vorfahren gegründet worden war und lange Zeit still lag.  Mehr

Glockengeläut (6:21)


Langwies, reformierte Kirche

Hübsches Dreiergeläut mit einer bemerkenswerten Grundglocke, die kurz vor der Reformation von einem Giesser aus Chur hergestellt wurde. Die beiden jüngeren Glocken entstammen einem Zweigwerk der Feldkircher Giesserei Grassmayr. Diese Filiale in Buchs bestand nur wenige Jahre und musste mit dem Ausbruch des Ersten Weltkriegs ihre Tore bereits wieder schliessen.  Mehr

Glockengeläut (6:11)


Müstair, Klosterkirche St. Johann

Historisch und musikalisch eigenwilliges Geläut des 16. und 17. Jahrhunderts. Die beiden grösseren Glocken stammen von Giessern aus dem Veltlin und dem Südtirol und stellen vielleicht deren einzige Zeugnisse in der Schweiz dar. Einen Verwandten des Giessers der Grundglocke kennt man hingegen als einen der bedeutendsten Giesser der alten Eidgenossenschaft: Franz Sermund.  Mehr

Glockengeläut (4:45)


Sent, St. Lorenz

Historisch bedeutendes Geläut mit einer spätmittelalterlichen Kleinglocke sowie drei Güssen der Giesserei Theus in Felsberg. Von diesen gehört die zweite Glocke zu den ersten, die dritte zu den letzten Zeugnissen des Betriebs. Die grosse Glocke hing ursprünglich in der reformierten Stadtkirche St. Martin in Chur, ehe sie 1898 beim vollständigen Neuguss des dortigen Geläuts nach Sent verkauft wurde.  Mehr

Glockengeläut (4:35)


Somvix/Sumvitg, St. Johannes Baptista

Stolzes und feierliches Geläute, eines der grössten im Kanton Graubünden. Musikalisch qualitätvolle Rüetschi-Glocken, die auch durch die exponierte Lage der Kirche im Tal weithin hörbar sind. Sie erklingen in einer sehr effektvollen und kontrastreichen Schlagtonfolge, bei der die Intervalle zwischen den äussersten Glocken nahe beieinander liegen und zu den mittleren Glocken hin weiter gespreizt sind.  Mehr

Glockengeläut (7:39)


Trun, St. Martin

Überraschend tontiefes sechsstimmiges Ensemble, ausserdem ein für die Schweiz typischer Versuch, in einen Turm von eher bescheidenen Ausmassen das grösstmögliche Geläut hineinzuzwängen. Beim Glockenaufzug 1965 ereignete sich ein tragischer Unfall: Durch den Absturz der grossen Glocke wurde der damalige Leiter der Giesserei Rüetschi, Adolf Wernli, getroffen und kam dabei ums Leben.  Mehr

Glockengeläut (7:14)


Zuoz, San Luzi

Interessantes Geläut, unter anderem mit zwei Glocken eines italienischen Giessers, was im Kanton Graubünden aufgrund seiner geografischen Lage keine Seltenheit ist. Diese Glocken sind für ihre Tonhöhe ausserordentlich klein und leicht. Die älteste, drittgrösste Glocke trägt den Abdruck eines Hochgerichtssiegels und bei ihrer Inschrift fällt die Anrufung des heiligen Luzius auf, was für eine nachreformatorische Glocke sehr ungewöhnlich ist.  Mehr

Glockengeläut (4:02)


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