Unverwechselbares Zweiergeläut in einem offenen Dachreitertürmchen. Die grössere Glocke, obwohl mit einem Meter Durchmesser von bescheidenen Ausmassen, sprengt die Raumkapazität der Glockenstube nahezu und wurde deshalb an ein „verkröpftes" Joch gehängt. Mehr
Glockengeläut (6:58)
Sehr charaktervolles Geläut mit vier Glocken unterschiedlicher Herkunft. Vor allem die grosse Glocke mit ihrem Girlandenschmuck ist nicht nur aufgrund ihres Alters bedeutungsvoll, sondern sie ist auch das grösste und schönste Werk des Franz Bartholomäus Reiff und zugleich eines Freiburger Giessers überhaupt - von der vom 15. bis ins 19. Jahrhundert blühenden Freiburger Giessertätigkeit blieb kein tontieferes Werk erhalten. Mehr
Glockengeläut (7:12)
Eindrückliches Grossgeläut, hinsichtlich des historischen Bestandes eines der wertvollsten des Landes. Die Glocken stammen von verschiedensten Giessern des Spätmittelalters und der frühen Neuzeit und bilden deshalb musikalisch kein in sich abgestimmtes, dafür umso charaktervolleres Ensemble von unverwechselbarer Einzigartigkeit. Mehr
Glockengeläut (9:10)
Sehr reizvolles Ensemble mit historischen Glocken verschiedener Giesser. Die dritte Glocke trägt eine sehr schöne spätgotische Zier und den Abguss eines Gürtels um die Flanke. Solche Gürtel sind im französischsprachigen Raum an etlichen Glocken dieser Zeit zu finden und symbolisieren vielleicht sowohl die Festigkeit der Glocke wie auch eine Abwehr gegen Unheil. Mehr
Glockengeläut (9:19)
Klassisches Vierergeläut in einer beliebten Tondisposition. Typische Glocken des Giessers Hamm, die oft durch eine leicht blecherne, aber füllige Klangfarbe auffallen. Der Giesser übte sein Handwerk in verschiedenen Orten aus: Zunächst in Augsburg, darauf in Wien, später in der Nähe von Salzburg und teilweise gleichzeitig auch in Staad am Bodensee, wo er seine zahlreichen grossen Geläute für die Schweiz goss. Mehr
Glockengeläut (10:44)