Kleingeläut von historischer Bedeutung: Alle Glocken stammen von der Basler Giesserfamilie Weitnauer, die während des gesamten 18. Jahrhunderts den Glockenmarkt in der Region beherrschte. Von den ehemals zahlreichen Glocken der Weitnauer im Baselbiet sind die meisten nicht mehr erhalten, was das Allschwiler Geläut besonders wertvoll macht. Mehr
Glockengeläut (4:43)
Imposantes Geläut, das vor allem durch das Quart-Intervall zwischen den beiden grossen Glocken sehr effektvoll wirkt. Das für den barocken Neubau 1681 gegossene Geläut zählte bereits 6 Glocken, die aber schon die napoleonischen Kriege nicht alle überdauert haben. Mehr
Glockengeläut (4:46)
Vielstimmiges Gesamtgeläut der Giesserei Rüetschi, in einer für die damalige Zeit neuartigen musikalischen Tonfolge mit dichteren Abständen. Im Vergleich zu vielen älteren Glocken aus vorindustrieller Zeit tragen die Glocken nebst Schmuck nur noch kurze, prägnante Inschriften wie «Ehre sei Gott in der Höhe» oder «Friede sei mit euch». Mehr
Glockengeläut (4:45)
In diesem historisch hochinteressanten Ensemble sind wie in einem Museum mehrere für das Baselbiet bedeutende, heute aber nur noch selten anzutreffende Giesser vertreten. Vor allem die Glocken 3–5 bilden bemerkenswert einzigartige Zeugnisse. Sie wurden in ziemlich regelmässigen zeitlichen Abständen gegossen, und an ihnen lässt sich die spannende Entwicklung der Inschrifttypen von der Gotik zur Renaissance gut verfolgen. Mehr
Glockengeläut (4:32)
Grösstes Geläut des Kantons Basel-Land, gegossen im damals besonders beliebten pentatonischen Moll-Motiv. Der Glockenchor wirkt vor allem durch die besondere Akustik der Turmstube unverwechselbar: Der Glockenturm besteht aus einer mächtigen kubischen Betonhalle mit spärlichen Öffnungen, dadurch vermischen sich die Glockenklänge zu einem flüssigen Klangmeer. Mehr
Glockengeläut (8:37)