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(Keystone)

Hollywood bis Bollywood: Berlinale 2010

Der Publikumsaufmarsch wird wieder gross sein, vor allem wenn die Internationalen Filmfestspiele Berlin dieses Jahr noch Jubiläum feiern. Jedes Jahr besuchen rund 270 000 Zuschauer und Zuschauerinnen die Festivalanlässe.

18 Weltpremieren
400 Filme werden an der Berlinale zu sehen sein. 20 davon laufen im offiziellen Wettberb, dessen Gewinner dann den Goldenen Bären in Empfang nehmen darf. 18 dieser Filme werden in Berlin zum ersten Mal zu sehen sein, darunter auch Roman Polanskis neuer Streifen «The Ghost Writer» mit Ewan McGregor, Pierce Brosnan und Kim Cattrall.

Berlinale ohne Polanski
Polanski wird sicher der grosse Abwesende sein in Berlin, dafür werden andere Filmgrössen erwartet. Leonardo di Caprio und Martin Scorsese stellen ausser Konkurrenz ihren neuen Film vor «Shutter Island». Ben Stiller und Gérard Depardieu sind angekündigt und der indische Bollywood-Star Shah Rukh Kahn, dessen Streifen «My Name is Khan» im Wettbewerb läuft.

Werner Herzog präsidiert Jury
Wer die begehrten Berliner Bären mit nach Hause nehmen darf dieses Jahr, das entscheidet die siebenköpfige Jury unter der Leitung des deutschen Regisseurs Werner Herzog. Neben ihm dürfte Hollywood-Star Renée Zellweger das bekannteste Gesicht in der Jury sein.

Schweizer in Berlin
Nach zwei mageren Jahren sind diesmal ein Spiel- und drei Dokumentarfilme aus der Schweiz in Berlin zu sehen. In der Reihe Berlinale Special feiert Silvio Soldinis Dreiecksgeschichte «Cosa voglio di più» Weltpremiere. «Aisheen (still Alive in Gaza)» von Nicolas Wadimoff und Béatrice Guelpa wird im Internationalen Forum des jungen Films gezeigt.

In der Sektion Panorama zeigen Pascal Hofmann und Benny Jaberg ihren Film «Daniel Schmid» über den 2006 verstorbenen Schweizer Filmemacher.  In der gleichen Auswahl läuft «David Wants to Fly» des deutschen Regisseurs David Sieveking über das Erbe des Maharishi Mahesh Yogi.

Der Blick in die eigene Geschichte
In der Retrospektive blickt die Berlinale diesmal in die eigene Vergangenheit. Sie zeigt eine Auswahl aus den über 15 000 Filmen, die in Berlin zu sehen waren. Die Auswahl reicht von Alf Sjöbergs «Fröken Julie» bis zu Terrence Malicks «Thin Red Line».

(bürg)

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