Hugo Loetscher: Hören und Lesen
(Keystone)
«Ich wollte schon als Zwölfjähriger Schriftsteller werden und hatte eine Theorie: Bevor ich schreibe, so dachte ich, muss ich alle Bücher lesen. So weiss ich, welche Bücher noch zu schreiben sind. Als ich dann in einer Bibliothek stand und sah, wie viele Bücher ich lesen müsste, beschloss ich, besser sofort mit Schreiben zu beginnen.» Hugo Loetscher
Literatur:
| Abwässer – Ein Gutachten Zürich: Verlag Die Arche, 1963 |
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| Die Kranzflechterin Zürich: Verlag Die Arche, 1964 |
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| Noah. Roman einer Konjunktur Zürich: Verlag Die Arche, 1967 |
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| Der Immune Darmstadt/Neuwied: Luchterhand, 1975 |
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| Die Entdeckung der Schweiz und anderes Zürich: Gute Schriften, 1976 |
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| Kulinaritäten. Ein Briefwechsel zwischen Alice Vollenweider und Hugo Loetscher Bern: Benteli, 1976 |
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| Wunderwelt. Eine brasilianische Begegnung Darmstadt/Neuwied: Luchterhand, 1979 |
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| Herbst in der Grossen Orange Zürich: Diogenes, 1982 |
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Der Waschküchenschlüssel und andere Helvetica Zürich: Diogenes, 1983 Der Waschküchenschlüssel ist in diesem Lande nicht einfach ein Gebrauchsgegenstand, welcher jenen Raum öffnet, den man Waschküche nennt und wo die Maschinen stehen, welche den Vorgang erleichtern, der «waschen» heisst. O nein. Der Waschküchenschlüssel erschließt hierzulande einen ganz anderen Bereich; er bietet Zugang zu Tieferem. |
| Hören: Hugo Loetscher liest seine Kurzgeschichte «Der Waschküchenschlüssel» | |
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Unter den «Papieren des Immunen» findet sich die Geschichte von einem, der zum eigenen Leichenmahl lädt, neben der Geschichte von einem, der ein Attentat auf ein Wachsfigurenkabinett plant; Puppenmörder und Sünden-Priester; ein Kinderlied wird zum Politikum, es erklingt die Registerarie der Städte. |
| Hören: Loetscher über «Die Papiere des Immunen», Reflexe, 08.10.1986 | |
Vom Erzählen erzählen. Münchner Poetikvorlesungen Zürich: Diogenes, 1988 |
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Die Fliege und die Suppe und 33 andere Tiere in 33 anderen Situationen Zürich: Diogenes, 1989 Die Geschichten, die Hugo Loetscher erzählt, sind Verhaltensfabeln. Die Tiere reden nicht wie Menschen, sondern sie benehmen sich wie Tiere. Allerdings in Situationen, die sie nicht immer selber ausgesucht haben, wie das Maultier im Militärdienst oder der Pudel auf der Schönheitskonkurrenz, der Affe in der Rakete oder die Ratte im Labor. |
| Hören: Loetscher über «Die Fliege und die Suppe», Reflexe, 19.04.1989 | |
Der predigende Hahn. Das literarisch-moralische Nutztier Zürich: Diogenes, 1992 |
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| Saison Zürich: Diogenes, 1995 |
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Die Augen des Mandarin Zürich: Diogenes, 1999 Loetscher schaut in «Die Augen des Mandarin» durchs Kaleidoskop einer Welt, durch die man mühelos zappen kann, die sich aber nicht mehr begreifen lässt - ausser im Geschichtenerzählen. Loetschers Held Past ist ein Ex-Angestellter einer obskuren Kulturstiftung und erinnert sich auf Reisen durch alle Erdteile seines intensiven Lebens, bewegt von der Frage nach der Sehfähigkeit seiner Augen. Hardy Ruoss unterhält sich mit dem jugendlichen Jubilar. |
| Hören: Loetscher über «Die Augen des Mandarin», 52 Beste Bücher, 12.09.1999 |
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Äs tischört und plutschins. Über das Unreine in der Sprache – eine helvetische Situierung Zürich: Vontobel-Stiftung, 2000 |
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| Der Buckel Zürich: Diogenes, 2002 |
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Lesen statt klettern Zürich: Diogenes, 2003 «Wo andere Völker nach den Sternen greifen, fangen die Schweizer an zu klettern», schreibt Hugo Loetscher. Doch wer liest, statt zu klettern, findet in diesem Band 17 brillante Essays zur Schweizer Literatur mit ihren bekannten und weniger bekannten Protagonisten. Hugo Loetschers nicht ganz unpersönliche Ansätze zu Max Frisch, Ludwig Hohl, Adolf Muschg, Friedrich Dürrenmatt, Niklaus Meienberg u.v.a.m. bilden ein Standardwerk zur Schweizer Literaturgeschichte. |
| Hören: Marco Meier im Gespräch mit Hugo Loetscher, Sternstunde Philosophie (SF), 12.10.2003 |
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| Es war einmal die Welt Zürich: Diogenes, 2004 |
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War meine Zeit meine Zeit Zürich: Diogenes, 2009 Postum erscheint am 21. August 2009 Hugo Loetschers Buch «War meine Zeit meine Zeit». Es ist eine intellektuelle Bilanz, in der Loetscher die Themen seines Lebens und seiner Arbeit zu einem weltumspannenden Werk entfaltet. Das Buch zeugt von einem unerschöpflich neugierigen Geist, immer unterwegs zu neuen Ufern und fremden Küsten. |
| Hören: Ist das letzte Buch eine Autobiografie? Hans Ulrich Probst, DRS2aktuell, 19.8.2009 |
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Hörspiele/Radio:
| Dia Abig Zürich: Schweizer Radio DRS, 1975 |
| D'Bschärig Zürich: Schweizer Radio DRS, 1975 Tocher, Mutter und Grossmutter bereiten in Hugo Loetschers Hörspiel Weihnachten vor. Die Beteiligten aus drei Generationen sehen das Fest aus ganz unterschiedlichen Blickwinkeln. |
| Hören: D'Bschärig, 1975 |
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