Filmpreis «Quartz»: Vom Mauerblümchen zum «Schweizer Oscar»
2009 erhielt der höchste Preis für Schweizer Filmschaffende ein Facelifting: Neue Trophäe, neuer Veranstaltungsort und viel mehr Glamour. (key)
1998 wird der Schweizer Filmpreis in Solothurn erstmals verliehen. Im Rahmen der Solothurner Filmtage werden Preise in drei Kategorien vergeben: Bester Spiel-, bester Kurz- und bester Dokumentarfilm.
Bereits im zweiten Jahr kommen neue Kategorien dazu, solche für Schauspieler. Nach diversen Änderungen gibt es heute einen Preis für die beste Darstellerin, den besten Darsteller und das beste Nachwuchstalent.
Seit 2004 lohnt es sich bereits finanziell, für den Schweizer Filmpreis nominiert zu werden: Bereits die Nominierten werden mit einem Preisgeld belohnt. Dies ist noch heute so, markant verändert hat sich jedoch die Trophäe.
Neue Torphäe, neue Gala
Zu Beginn hiess der Preis noch «Viewfinder», seit einem Jahr heisst der Preis «Quartz». Mit dem neuen Namen kamen auch ein neues Konzept, ein neuer Veranstaltungsort und eine glamouröse Gala.
Während die Verleihung früher in Solothurn stattfand, werden heute dort nur noch die Nominationen bekannt gegeben. Die Verleihung findet indes im KKL in Luzern statt, mit einer grossen Gala mit rotem Teppich und allem, was dazu gehört.
Spannender dank Akademie
Neu trifft die Entscheidung nicht mehr eine Jury, sondern die Schweizer Filmakademie. Die rund 250 Mitglieder stimmen geheim über die Gewinner ab, was den Ausgang der Verleihung spannender macht. (schu)
