Art Basel - wie alles begann
Die «Art Basel» gilt weltweit als eine der wichtigsten Kunstmesse - sowohl was ihre Bedeutung in der Szene als auch ihren Umsatz betrifft. 60 000 Künstler, Kunstsammler, Galeristen, Kuratoren und Kunstliebhaber besuchen das alljährliche Familientreffen der Kunstwelt.
Der Anfang
Am 10. Juni 1968 fand in der Basler Beiz «Matterhornstübli» ein Treffen von Galeristen statt und Kunsthändlern statt Mit dabei waren Trudl Bruckner, Balz Hilt, Ernst Beyeler und Ernst Barmettler von der damaligen Mustermesse Basel.
Bei diesem Treffen wurde der Grundstein für eine Messe für Moderne Kunst in Basel geboren. Nur zwei Jahre später fand die erste Messe statt. 90 Galeristen nahmen daran teil und lockten bereits über 10 300 Besucher nach Basel.
Neue Wege mit Sam Keller
Die heutige Präsenz hat die «Art Basel» vor allem einer Person zu verdanken: Sam Keller. Nach sechs Jahren in der Kommunikationsabteilung der «Art Basel» wurde Keller, der kurz zuvor sein Kunstgeschichte-Studium abgebrochen hatte, bereits Direktor.
Im zweiten Jahr hat er die «Art Unlimited» realisiert und die Messe mit Side-Events und Diskussionen weit über die Kunstszene hinaus bekannt gemacht. Auch sorgte er dafür, dass die «Art Basel» in Miami Beach zur wichtigsten Kunstmesse in Nordamerika avancierte.
Keller leitete die Kunstmesse, mittlerweile eine der bedeutendsten der Welt, bis 2007 und ist heute Direktor der Fondation Beyeler in Riehen bei Basel.
Leitung im Dreier-, dann Zweierteam
Die Nachfolge von Sam Keller übernahm ein Dreierteam: Annette Schönholzer (seit 2002 Projektleiterin der Art Basel Miami Beach), Kunstjournalist Marc Spiegler und die New Yorker Kuratorin und Autorin Cay Sophie Rabinowitz.
Bereits im April 2008 gab Cay Sophie Rabinowitz jedoch ihren Rücktritt als künstlerische Leiterin bekannt. Seit dann leiten Annette Schönholzer und Marc Spiegler Art Basel in einer Ko-Direktion.
