Film-Tipp: Kampf gegen den Hunger
Gen-Archiv: Im norwegischen Svalbard werden 3 Millionen Saatgut-Sorten aus aller Welt gelagert. (Praesens)
Al Gore hat im Film «An Inconvenient Truth» vor den drastischen Folgen der Klima-Erwärmung gewarnt. «Seed Warriors» zeigt nun Menschen, die etwas dagegen unternehmen.
Diese Wissenschaftler und Bauern können zwar die Entwicklung nicht aufhalten, versuchen aber, sich gegen die zu erwartenden Folgen zu wappnen. Konkret geht es ihnen darum, Saatgut zu entwickeln, das auch unter erschwerten Bedingungen Ernten abwirft.
Schweizer «Samen-Kriegerin»
An vorderster Front kämpft die Schweizerin Marianne Bänziger. Sie arbeitet auf einer Testfarm in Kenia. Dort züchtet sie ohne Genmanipulation widerstandsfähigere Getreidesorten.
Neu kann sie bei ihrer Arbeit auf den Saatgut-Tresor zurückgreifen, der 2008 im ewigen Eis Norwegens eröffnet wurde. Mit Hilfe von Samen aus aller Welt versucht sie zum Beispiel, neue Maissorten zu züchten, die mit massiv weniger Wasser auskommen.
Traditioneller Dokumentarfilm
«Seed Warriors» ist ein klassischer Dokumentarfilm, der ohne optische Mätzchen informieren und aufrütteln will. Das Motiv des Saatgut-Tresors macht verhalten Hoffnung, beweist es doch, dass internationale Zusammenarbeit fruchten kann. (rb)
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