Jürg Laederach
(Suhrkamp Verlag)
Jürg Laederach, geboren 1945 in Basel, studierte an der ETH Zürich Mathematik und Physik und an der Universität Basel Romanistik, Anglistik und Musikwissenschaften. Er lebt als Autor und Übersetzer in Basel.
Nach seinen Studien arbeitete Laederach als Lehrer, Werbetexter und Gastdozent. In den 1970er-Jahren begann er, Erzählungen und Theaterstücke zu schreiben. Der Saxophonist und Klarinettist schreibt dabei häufig jenseits gängiger literarischer Muster: Ein Grossteil seines Werks lässt sich der experimentellen Literatur zuordnen.
Zu einem kleinen Eklat kam es 1996, als sich Laederach aus Protest von seinem langjährigen Verlagspartner Suhrkamp trennte. Grund für die Trennung war die Veröffentlichung von Peter Handkes angeblich serbienfreundlichen Texten zum Bosnienkrieg.
Jürg Laederach wurde bereits mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Italo-Svevo-Preis 2005. Er ist korrespondierendes Mitglied in der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung.
Das nominierte Buch: «Depeschen nach Mailland»

Kurzinhalt (Klappentext):
«Im Februar 2002 lädt das Schweizer Radio DRS die Autoren Jürg Laederach und Michel Mettler zu einem Gespräch über Jazz ein. Ausgehend von dieser Begegnung im Aufnahmestudio entwickelt sich ein intensiver E-Mail-Diskurs, zunächst über Musik, dann, von der Tonspur des Lebens abweichend und immer wieder fulminant zu ihr zurückkehrend, eine laufende Mitschrift des Alltags, hier ausschließlich aus der Feder von Jürg Laederach.
Ausgewählte Teile dieser Minutenmitschriften Jürg Laederachs gibt Michel Mettler heraus.»
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