Hoch hinaus! Von Türmen und Hochhäusern
Mit einem Mal sind sie in aller Munde, die Hochhäuser. In der Stadt Zürich wird eines geplant, Genf will mit dem höchsten Hochhaus der Schweiz nachziehen, und in Basel will die Roche einen spektakulären, in den Himmel geschraubten Büroturm bauen. Überall will man hoch hinaus in der Schweiz, als ob man angesteckt worden wäre von den entstehenden Skylines in anderen Ländern, in Dubai, in Bahrain, in Singapur - und das geht nicht ohne Polemik.
Allenthalben wird gefragt, ob Hochhäuser überhaupt in die städtebauliche Landschaft der Schweiz passen, in Leserbriefspalten und Kommentaren ist die Rede von «babylonischen Zuständen». Der Hörpunkt «Hoch hinaus! Von Türmen und Hochhäusern» nimmt die Debatten rund um die Hochhäuser in der Schweiz zum Anlass, einmal grundsätzlich nachzufragen, was es mit den architektonischen Ausrufezeichen, die in den Himmel ragen, auf sich hat.
Sind Türme mehr als markante Zeichen in der Landschaft? Was unterscheidet das Hochhaus, eigentlich nicht mehr als ein funktionales Lebens- oder Arbeitsgebäude, vom Leuchtturm, der als Wegweiser für Schiffe dient? Und was ist mit dem solitären Eiffelturm als Zeichen imperialer Höhe - gibt es da nicht auch Gemeinsamkeiten?
Während dem versucht wird, in den Radiobeiträgen eine Antwort auf diese Fragen zu geben, kann man auf der Hörpunkt-Webseite eine Bilderreise durch die Geschichte der höchsten Häuser der Welt machen oder sich mit dem Knobelspiel «Der Turm von Hanoi» des französischen Mathematikers Edouard Lucas selbst dem Turmbau widmen.
Zur Beantwortung der Fragen rund um Türme, Hochhäuser, ihrer Symbolik und ihrer sozialen und architektonischen Bedeutung ist DRS 2 eine Partnerschaft eingegangen. Zeitgleich widmet sich auch die Septembernummer der Architekturzeitschrift «Hochparterre» dem Thema, und «NZZFormat» wird am 31. August um 21 Uhr 30 auf SF2 eine grosse Reportage von Gabi Neuhaus zu Türmen und Hochhäusern ausstrahlen.
