Hörpunkt: In der Bilderflut
Fotografische Bilder tapezieren den Alltag. Sie sind schnell gemacht und sofort verfügbar. Sie sind perfekter als die Wirklichkeit, und der Hunger nach immer neuen Bildern ist unstillbar. Aber ist die Fotografie unter digitalen Vorzeichen noch der Sichtbarmachung von Welt verpflichtet? Kann man den Bildern in den Zeitungen, Zeitschriften und im Internet überhaupt noch trauen?
Der «Hörpunkt» vom 2. Dezember untersucht die Facetten des Mediums Fotografie im Alltag und in der Kunst - politisch und persönlich, kritisch, historisch und anekdotisch. Fotografinnen und Künstler, Expertinnen für Fotografie und passionierte Laien tragen zum Programm bei.
Hörer und Hörerinnen sind eingeladen zu erzählen, wie sie mit ihren eigenen Fotografien umgehen und zum Abschluss des «Hörpunkt»-Tages trifft sich eine Diskussionsrunde, in der jeder Gast das Themenspektrum Fotografie mit seinen Erfahrungen und Einschätzungen bereichert.
