(Anna T)
Schweizer Buchpreis geht an Rolf Lappert
Der Gewinner des Schweizer Buchpreises 2008 heisst Rolf Lappert. Die Jury sprach ihm die Auszeichnung für seinen Roman «Nach Hause schwimmen» zu. Der Preis ist mit 50 000 Franken dotiert und wurde an der BucH.08 in Basel zum ersten Mal vergeben.
Für einen kleinen Eklat sorgte der Doyen der Schweizer Literatur, Adolf Muschg. Er zog sein Buch kurz vor der Preisverleihung zurück. Muschg begründete diesen Entscheid mit dem Unbehagen gegenüber der Inflation von solchen Preisen und dem Marketing-Charakter der Preisverleihung.
Der Schweizer Buchpreis wurde vom Basler Literaturfestival und dem Schweizerischen Buchhändler- und Verlegerverband ins Leben gerufen. Für die erste Ausgabe hatte eine fünfköpfige Fachjury aus den 84 eingereichten Vorschlägen fünf Bücher für die Endrunde nominiert.
- «Hundert Tage» von Lukas Bärfuss
- «Als der Mond vom Himmel fiel» von Anja Jardine
- «Nach Hause schwimmen» von Rolf Lappert
- «Kinderhochzeit» von Adolf Muschg
- «Wir fliegen» von Peter Stamm
Hören: Rolf Lappert liest aus «Nach Hause schwimmen», Heinrich Vogler führt in das Werk ein (16.11.2008, Live-Sendung zur Verleihung des Ersten Schweizer Buchpreises)
Hören: Rolf Lappert liest ein zweites Mal aus seinem Roman «Nach Hause schwimmen» (16.11.2008, Live-Sendung zur Verleihung des Ersten Schweizer Buchpreises)
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