Uf u dervo: Fernweh in den Alpen «Val Grande»
Im Val Grande lässt sich Wildnis pur entdecken (© Parco Nazionale Val Grande)
Westlich des Lago Maggiore eröffnet sich eine Welt, die nur wenig touristisch erschlossen ist. Der Nationalpark Val Grande ist eine Wildnis, deren Urprünglichkeit man sich am besten ganz klassisch erwandert, denn das Val Grande ist ein einziges grosses Naturerlebnis.
Beim Val Grande handelt es sich nicht um eine Gegend, die niemals bewohnt war. Vielmehr wurde sie viele Jahrhunderte lang alp- und forstwirtschaftlich genutzt. Nach dem Zweiten Weltkrieg envölkerte sich das Tal und die Natur übernahm die Regie. Den Status des Nationalparks erhielt das Val Grande 1992.
Die bewegte Vergangenheit und der heutige wilde Charakter machen das Val Grande zu einer ganz einmaligen Erfahrung. Alte Wege und Hütten erzählen spannende Geschichten. Eine geführte Wanderung lohnt sich dehalb allemal.
Für ungeübte Wanderer und Familien eignen sich vor allem die Aussenbezirke des Parks. Hier gibt es mehrere «Sentieri Natura», nicht zu anspruchsvolle Wanderrouten, die zudem auf Hinweistafeln am Wegesrand Informatives über die Gegend vermitteln. Sportliche - und erfahrene! - Bergsportler wagen sich in das Innere des Parks vor. Hier warten zahlreiche anspruchsvolle Wege. Der schwierigste und atemberaubendste ist sicher die Gratwanderung rund um das Val Pogallo.
Alle Tipps rund um das «Val Grande» sind in einem Merkblatt zusammengefasst.
Die Sommerserie «Fernweh in den Alpen» findet in Zusammenarbeit von DRS 3 und SF statt.
Hier gehts direkt zur Übersicht der Fernweh-Sendungen auf SF.
Download zum Beitrag:
Mehr zu den Stichwörtern:
