Hörspiel DRS 2 vom Mittwoch, 29.2.2012, 20.00 Uhr
Schweizer Radio DRS lud 1999 Gäste des Schweizerischen Tonkünstlerfestes ins Hörspielstudio zu Begegnungen ein. Das Motto damals war „Sprachmusik". Peter Waterhouse las seinen Text „In diesem Tal" und Jürg Luchsinger begleitete ihn auf dem Akkordeon. Oskar Pastior sprach Lautgedichte, Petra Ronner und Daniel Mouthon kommentierten diese Gedichte als Musikstücke. Christian Uetz schuf einen lautpoetischen Text auf eine Komposition von Annette Schmucki und Christian Prigent rezitierte seine «liste des langues que je parle», auf die Franziska Baumann eine Klangstück komponierte. Dabei befinden sich alle Texte jenseits der Sprachnorm und überschreiten fallweise sogar die Grenze aller Sprache Mehr
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Hörspiel DRS 2 vom Mittwoch, 25.1.2012, 20.00 Uhr
Zwei verrückte Gestalten sind nicht im Auftrag des Herrn, sondern auf seinen Spuren unterwegs: Sie versuchen IHN zu orten und in einer Paradiesschaukel zur Rede zu stellen. So suchen sie denn, bis der letzte Tag anbricht. Unterwegs treten auf: Tod und Teufel, die Sonne, die Zeit und ein Winkeladvokat. Mehr
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Hörspiel DRS 2 vom Mittwoch, 28.12.2011, 20.00 Uhr
Claude Pierry Salmony und Tom Willen haben für ihr Hörstück statt «Field» «Indoor Recording» betrieben. Sie haben einen grossen Bau, in dem gesprochen, gegessen, gegangen, gearbeitet und gespielt wird, von den unterschiedlichen Lebensräumen über die Wasseradern und Ventilationskanälen bis hin zu den Maschinen der Infrastruktur akustisch abgetastet. Mehr
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Hörspiel DRS 2 vom Mittwoch, 30.11.2011, 20.00 Uhr
«Die Trommel» ist ein Hörspiel ohne Text. «Die Trommel» ist das Resultat einer ungewöhnlichen Annäherung an die akustischen Möglichkeiten eines Hörspielstudios mit einer einzigen Trommel ohne Verwendung elektronischer Effekte. «Die Trommel» ist eine Klangforschung. Mehr
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Hörspiel DRS 2 vom Mittwoch, 26.10.2011, 20.00 Uhr
In fünf Bögen führt der italienische Komponist und Soundkünstler Stefano Giannotti seine musikalischen Rekonstruktionen von Realität in O-Tonaufnahmen von Realität über, und entdeckt in letzteren neue musikalische Motive. Sie ermöglichen es, momentweise die Alltagsumgebung als Musik zu hören und die Musik als akustisches «Abbild» der Welt. Mehr
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Hörspiel DRS 2 vom Mittwoch, 28.9.2011, 20.00 Uhr
Der Gotthard ist Mittelpunkt und Scheideweg, von hier aus fliessen die Wasser in alle Weltmeere. Dies animierte Goethe zu seinem Zitat, das über dem Eingang der Kapelle St. Karl in Hospenthal steht: «Hier trennt der Weg, o Freund, wo gehst du hin? Willst du zum ewgen Rom hinunter ziehn? Hinab zum heilgen Köln, zum deutschen Reihn, nach Westen weit ins Frankenland hinein?» Mehr
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Hörspiel DRS 2 vom Mittwoch, 31.8.2011, 20.00 Uhr
«Man hat in der Weser, Elbe und in anderen grossen Flüssen gegen ihre Mündung zu bei ruhigem Wasser und heiterem Himmel ein Geräusch wahrgenommen.» Dieses besondere Geräusch fasziniert den Königsberger Philosophen Immanuel Kant so sehr, dass er sich damit sogar in seinen Vorlesungen zur physischen Geografie beschäftigt. Mehr
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Hörspiel DRS 2 vom Mittwoch, 29.6.2011, 20.00 Uhr
Für «audible edibles» (Hörbare Nahrungsmittel) wurde das Klangspektrum von Essbarem bei Zubereitung und Verzehr erforscht. Durch bis zu zehn Meter lange Rohre wurden brutzelnden Objekten in Öfen und Pfannen aufgenommen, Blubbern, Zischen oder das Explodieren von Senf akustisch verstärkt und - mithilfe von speziellen Mikrofonen aus dem Lebensmittel-Sounddesign - die äusseren und inneren Klangwelten des Kauens, Beissens und Schluckens erkundet. Mehr
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Hörspiel DRS 2 vom Mittwoch, 25.5.2011, 20.00 Uhr
In den Räumen des Narrenspitals rührt der Wahnsinn die Trommel: Der eine hört Stimmen, den anderen lenken Dämonen, ein dritter schreibt Briefe mit wechselnder Identität an Dr. Schlitz, den Anstaltsarzt und so fort. Hier ist unsere Realität ausser Kraft gesetzt, Schwerkraft und Grammatik haben ihren Schrecken verloren. Verhandelt werden die Tonerzeugung vermittelst des eigenen Trommelfells, der Empfang des universalen Äthers durch die Ohren sowie liliputanische Sexfantasien. Mehr
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Hörspiel DRS 2 vom Mittwoch, 27.4.2011, 20.00 Uhr
Ende der 60er Jahre tauchten zum ersten Mal Schallplatten mit Geräuschen für den Heimgebrauch auf. Sie hiessen «Die Kulisse», «Musik zum Unterlegen» oder «Geräusche in Stereo mit Kennrille und Ansage». Sie richteten sich vor allem an «den Schmalfilmer, Tonband- und Diafreund». Mehr
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