Das Archiv unterdrückter Literatur in der DDR
Gefördert durch die Stiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur haben die Schriftsteller Ines Geipel und Joachim Walther das «Archiv unterdrückter Literatur in der DDR» aufgebaut. Es beherbergt Werke von mehr als 100 Autoren, denen die Öffentlichkeit aus thematischen, formal-ästhetischen, letztlich jedoch aus politischen Gründen verweigert wurde.
Die Texte belegen eindrücklich die Existenz eines breiten künstlerischen Schaffens jenseits des offiziellen Literaturkanons. Das Literaturhaus Berlin zeigt die Ausstellung «Literarische Gegenwelten - Das Archiv unterdrückter Literatur in der DDR», und macht mit Text- und Tondokumenten das Schaffen von Autoren öffentlich, die in der DDR weggesperrt oder totgeschwiegen wurden.
Jens Brüning hat die Ausstellung aus dem Jahr 2006 besucht und mit den Kuratoren gesprochen.
