Für seine Entstehungszeit grosses Dorfkirchengeläut, damals eines der mächtigsten des Giessers Jakob Keller Vater. Das Tonmotiv mit seiner Akkordstruktur sollte auch für die ruhmvollen grossen Schöpfungen der Giesserei (Mulhouse, Glarus, St. Peter in Zürich) Weg weisend werden. Mehr
Glockengeläut (6:47)
Grosses und historisch bedeutendes Geläut, das ein hochinteressantes, unwesentlich kleineres Barockensemble von 1766/77 ersetzte. Nachdem dessen grösste Glocke gesprungen war, lieferte der Glockengiesser Jakob Keller (Vater) 1841 sein erstes grosses fünfstimmiges Gesamtwerk nach Wädenswil. Mehr
Glockengeläut (4:55)
Zurzeit eines der jüngsten Gesamtgeläute der Schweiz. Die eigenwillige Tondisposition mit Halbtonschritt bildet den Beginn der Moll-Tonleiter. Das Geläut hängt in einem modernen Stahlträgerturm, der mit halbzentimeterdicken Glasplatten verkleidet ist, was nicht nur die Glocken von aussen gut sichtbar macht, sondern auch eine gute Klangmischung begünstigt. Mehr
Glockengeläut (7:19)
Geschlossenes und sehr klangvolles Gesamtgeläut eines französischen Giessers, der sich nach über 20-jähriger Tätigkeit in Nancy im Jahr 1907 vorübergehend in Porrentruy niederliess. Hier goss er zahlreiche Geläute für die deutsche und französische Schweiz, deren geschmackvolle Zier und gute Tonfülle dem Giesser grosse Anerkennung einbrachten. Mehr
Glockengeläut (4:44)
Warmes, im geschlossenen Betonturm gut durchmischtes Gesamtgeläut, das zu den schönsten im Kanton Zürich zählt. Die hier gewählte sechsstimmige Tonfolge wurde in der fachlichen Diskussion um musikalische Zusammenstellungen einmal „Idealsextett“ genannt, weil sich die üblichen Nebentöne der grossen Glocken und die Haupttöne der übrigen Glocken mehrheitlich entsprechen. Mehr
Glockengeläut (6:39)
Eines der historisch bedeutsamsten Geläute des Kantons. Zusammen mit den beiden vor der Kirche abgestellten Glocken und der Feuerglocke in der Turmspitze verfügt die Kirche noch über fünf Glocken der Zürcher Giesserei Füssli, und im fünfstimmigen Glockenchor läuten sowohl eines der ältesten als auch eines der letzten Werke dieser bedeutenden Dynastie. Mehr
Glockengeläut (6:15)
Grösstes Geläut im Zürcher Oberland, mit spannungsvoller Schlagtonfolge. Die vier grossen Glocken tragen die Namen und Symbole der vier Evangelisten, die beiden kleinen stehen für Christus und die Taufe. Alle tragen sehr wohlgestaltete Inschriften und grosse, zeitgemässe Bildreliefs des Grafikers Emmanuel Bosshard. Mehr
Glockengeläut (6:12)
Stattliches und flüssiges B-Dur-Geläute mit später hinzugefügtem Melodieton. Das 1898 gelieferte Werk ersetzte vier Glocken der Zürcher Giesserei Füssli und zählte im Kanton zu den ersten grossen Geläuten der Firma Rüetschi, die nach dem Tod des Unterstrasser Giessers Jakob Keller dessen Betrieb übernommen hatte und von nun an die meisten Aufträge der Region für sich verbuchen konnte. Mehr
Glockengeläut (5:49)
Eindrückliches Ensemble, unter anderem mit vier Glocken des bedeutenden Konstanzer Giessers Niklaus Oberacker. Obwohl im Kanton heute bereits manches Dorfkirchengeläut tontiefer erklingt, erreicht kaum eines den Charme des Rheinauer Klostergeläuts. Die zweitgrösste Glocke war lange Zeit gesprungen, wurde 1948 ersetzt und stand bis 2006 vor der Kirche. Mehr
Glockengeläut (8:18)
Interessantes Geläut mit zwei Grossglocken einer selten vertretenen Giesserei. Die Bodmer in Neftenbach bei Winterthur gehörten zu den wenigen Kleinmeistern, die ihre Glocken ganz in der Tradition ihrer dominierenden Konkurrenten Keller oder Grassmayr gossen, ohne sich im Markt häufig gegen diese durchsetzen zu können. Mehrere Bodmer-Geläute in der näheren Umgebung wurden bereits ersetzt. Mehr
Glockengeläut (4:07)
Stattliches Vierergeläut, wie es im Kanton Zürich häufig anzutreffen ist. Das vierstimmige Dur-Akkord-Motiv ist zwar grundsätzlich weit verbreitet, allerdings hängt in Russikon bereits eines der letzten Geläute dieser Tradition. Die Kirche besass bereits 1793 ein bemerkenswertes Gesamtgeläute des Churer Giessers Rageth Mathis, des späteren Gründers der Calanda Bräu. Mehr
Glockengeläut (6:56)
Eines der ersten grossen Gesamtgeläute der Giesserei Rosenlächer für die Schweiz. Die Glocken gehören einem Form- und Klangtyp an, der im 19. Jahrhundert aufgrund der ähnlichen Gepflogenheiten der Giesser in weiten Teilen der Ostschweiz, aber auch im heutigen Deutschland und Österreich verbreitet war. Mehr
Glockengeläut (7:30)
Tontiefstes Geläut im Kanton Zürich. Da die Platzkapazitäten bis an die Grenze des Möglichen ausgenützt wurden, gestaltete man den eisernen Jochbalken der grossen Glocke leicht abgestelzt und asymmetrisch, damit die Glocke etwas weniger Platz zum Ausschwingen benötigt und die beiden nächstkleineren Glocken darüber und nebeneinander schwingen können. Mehr
Glockengeläut (4:30)
Typisches, tontiefes Akkord-Geläut von Jakob Keller, der auf der grossen Glocke – wie schon beim Geläut für das Basler Münster – ein kleines Flachrelief der Kirche anbrachte. Die zweitgrösste Glocke trägt einen altbekannten Spruch der Eidgenossen aus Schillers Wilhelm Tell: «Wir wollen sein ein einig Volk von Brüdern, in keiner Noth uns trennen und Gefahr». Mehr
Glockengeläut (4:30)
Majestätisches Geläute, gut zum monumentalen Kirchenbaustil passend. Eines der früheren aus Deutschland gelieferten Geläute des Giessers Karl Czudnochowsky, der allerdings bereits in den 1930er-Jahren unter dem Firmennamen der St. Galler Glockengiesserei in Staad am Bodensee Geläute für die Schweiz gegossen hatte. Mehr
Glockengeläut (6:52)
Typisches Akkordgeläut des 19. Jahrhunderts, das einen bedeutenden historischen Bestand ersetzt. Die Glocken sind auf beide Türme verteilt und zählen zu den ersten der Schweiz, die man mit Jochen aus Gusseisen ausstattete. Jakob II. Keller hatte den Betrieb damals soeben übernommen und führte nach dem Tod des Vaters diese Neuerung ein. Mehr
Glockengeläut (5:00)
Das Geläut wurde nach einem Sprung der ehemaligen grossen Glocke neu gegossen, wobei der Giesser deren ausserordentlich schweres Profil übernahm. Gemessen an der Bedeutung der Kirche ist das Geläut weder besonders gross noch historisch bemerkenswert, gehört jedoch zu den fünf einheitlichen Zürcher Altstadtgeläuten, die oft zusammen erklingen und einen eindrücklichen Chor bilden. Mehr
Glockengeläut (4:20)
Ein Standardgeläut der 1950er-Jahre, das die Platzkapazitäten des schlanken Glockenturms vollständig ausschöpft. Die charakteristische Tondisposition mit Septimenumfang kam zur Zeit ihrer Entstehung besonders häufig zur Anwendung. Mehr
Glockengeläut (6:48)
Mächtiges Gesamtgeläut – das grösste im Kanton – in eindrücklicher musikalischer Disposition mit Halbtonschritt. Mit der gut sichtbaren Aufhängung im offenen, breiten Fassadenturm wurden die Glocken von den Architekten ins Bildkonzept der Front bewusst miteinbezogen. Mehr
Glockengeläut (5:35)
Bedeutendes Ensemble, stadtweit eines der ältesten überhaupt. Ausserdem eines der ersten Gesamtgeläute Jakob Kellers in Unterstrass, der den letzten Giesser der Dynastie Füssli in Zürich zunächst konkurrierte und bald als führender Giessereibetrieb der Region ablöste. Mehr
Glockengeläut (6:59)