Hörpunkt: "China im Spagat - Ein Reich sucht seine Mitte" vom Montag, 2.6.2008, 11.03 Uhr
Fan Jie fliegt jedes Jahr mindestens einmal nach Peking. Oft erkennt der junge Mann seine Heimatstadt dann kaum wieder. Wo letztes Mal noch ein Altstadtviertel war, stehen jetzt Bürotürme, Einkaufszentren oder mehrspurige Autobahnen. Nirgends auf der Welt verändern Städte ihr Gesicht so schnell wie in China. Mehr
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Hörpunkt: "China im Spagat - Ein Reich sucht seine Mitte" vom Montag, 2.6.2008, 15.03 Uhr
1966 rief Mao Zedong zur «Großen Proletarischen Kulturrevolution» auf. Alle Reste des jahrtausendalten Feudalsystems in China sollten durch eine moderne Gesellschaft ersetzt werden. In der Folge kam es nicht nur zu einer exzessiven Zerstörung kultureller Güter, sondern auch zu grausamen Misshandlungen und Morden an Gelehrten und Intellektuellen. Mehr
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Hörpunkt: "China im Spagat - Ein Reich sucht seine Mitte" vom Montag, 2.6.2008, 16.03 Uhr
Kulturrevolution? Lange her! Mit den Slogans der kommunistischen Partei können viele junge Chinesinnen und Chinesen heute nichts mehr anfangen. Tagsüber studieren oder arbeiten sie - nachts gehen sie tanzen. So gestalten die jungen Menschen in Chinas Metropolen ihr Leben - egal, ob in Peking oder Shanghai. Mehr
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Hörpunkt: "China im Spagat - Ein Reich sucht seine Mitte" vom Montag, 2.6.2008, 18.30 Uhr
China verzeichnet derzeit nicht nur ein zweistelliges Wirtschaftswachstum, auch die Investitionen in Forschung und Entwicklung schnellen in die Höhe. Dabei spielt die Grundlagenforschung eine zentrale Rolle. Denn China möchte seinen Innovationsgeist beflügeln und mittelfristig mit seiner Forschung an die Weltspitze aufschliessen. Zu Besuch in chinesischen Spitzenlabors von der Fusionsenergieforschung bis zur Nanotechnologie.
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Hörpunkt: "China im Spagat - Ein Reich sucht seine Mitte" vom Montag, 2.6.2008, 21.00 Uhr
Millionen Bauern arbeiten in China als Tagelöhner beim Bau von Fernstrassen und Eisenbahntrassen. Zurück in den Dörfern bleiben die Frauen, die die Feldarbeit alleine bewältigen müssen. Zwar hat das zusätzliche Einkommen ihre wirtschaftliche Lage verbessert. Aber durch die jahrelange Trennung, das eintönige Dorfleben und die schwere, körperliche Arbeit leiden viele Bäuerinnen an Depressionen. Doch wer sich beklagt, verliert das Gesicht. Mehr
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