Hörpunkt: Hoch hinaus! Von Türmen und Hochhäusern vom Montag, 2.8.2010, 09.05 Uhr
Sie haben Symbolkraft, sie haben grosse praktische Bedeutung, und sie sind doch am Verschwinden: die Leuchttürme. Eine Reportage von Gabriela Neuhaus über einen Leuchtturm als Einstieg in den Tag, im Anschluss daran ein Live-Gespräch mit Karin Salm und Christoph Keller.
Hörpunkt: Hoch hinaus! Von Türmen und Hochhäusern vom Dienstag, 2.9.2008, 09.05 Uhr
Bei der Geschichte vom Turmbau zu Babel wurden alle Probleme, die man mit dem Bauen in die Höhe verbindet, vorweggenommen und thematisiert: statische, soziale, kulturelle Probleme. Mehr
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Hörpunkt: Hoch hinaus! Von Türmen und Hochhäusern vom Dienstag, 2.9.2008, 10.03 Uhr
Sie gelten als Zeichen der Macht, die Türme von San Gimignano. Und die Legende geht, dass die Familien sie immer höher gebaut hätten, um sich gegenseitig zu übertrumpfen. Doch neuere Forschungen belegen, dass die mittelalterlichen Türme vornehmlich Wohnhäuser waren, ganz einfach.
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Hörpunkt: Hoch hinaus! Von Türmen und Hochhäusern vom Dienstag, 2.9.2008, 11.03 Uhr
Nach dem Zweiten Weltkrieg begannen in der Schweiz da und dort hohe Häuser zu spriessen. Diese sachte Hochhaus-Euphorie wurde dann in den 70er-Jahren jäh gestoppt: Hochhäuser passten nicht zur Mentalität der Schweizer, die lieber den Traum der Ländlichkeit träumen. In der Schweiz ist noch immer kein Wolkenkratzer gebaut, aber eine gewisse Entkrampfung ist zu spüren. Es diskutieren unter der Leitung von Karin Salm: Werner Huber, «Hochparterre»-Redaktor, und Angelus Eisinger, Städtebauhistoriker.
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Hörpunkt: Hoch hinaus! Von Türmen und Hochhäusern vom Dienstag, 2.9.2008, 12.00 Uhr
Die Schweiz hat die Lust an der Höhe entdeckt: In Zürich entsteht der Swiss Prime Tower, Roche will in Basel mit einem Büroturm von 154 Metern hoch hinaus - Genf aber will alle übertrumpfen mit einem «Mini-Manhattan» und einem 175 Meter hohen Wolkenkratzer. Martin Heule nimmt die Rhonestadt und die städtebaulich waghalsigen Projekte unter die Lupe.
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Hörpunkt: Hoch hinaus! Von Türmen und Hochhäusern vom Dienstag, 2.9.2008, 14.00 Uhr
Eigentlich hat die Schweiz dank der Berge und Hügel punkto Aus- und Überblick ja grosse Vorteile. Und trotzdem wurden die Hügel allenthalben mit Aussichtstürmen bestückt. Warum dieses Bedürfnis nach Überblick? Was, wenn die Höhenangst nagt? Nadja Fischer besucht den Remelturm.
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Hörpunkt: Hoch hinaus! Von Türmen und Hochhäusern vom Dienstag, 2.9.2008, 15.03 Uhr
Wie ist das, wenn man im Hochhaus aufwächst, wie ist es, wenn in der Hochhaussiedlung aus Kindern Jugendliche werden, wenn sie ausfliegen? Wie verändert sich ein Hochhaus über die Jahrzehnte, wer gewinnt, wer verliert? Ellinor Landmann mit einer Reportage aus dem Tscharnergut bei Bern. Mehr
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Hörpunkt: Hoch hinaus! Von Türmen und Hochhäusern vom Dienstag, 2.9.2008, 16.03 Uhr
Er sollte nach der Weltausstellung in Paris eigentlich wieder abgebaut werden, aber zu gross war seine Faszination, seine Ausstrahlung. Der Eiffelturm verkörpert bis heute einen imperialen Anspruch der Grande Nation, und jedes Jahr erliegen Tausende seiner Anziehung, wenn auch nur als Touristen.
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Hörpunkt: Hoch hinaus! Von Türmen und Hochhäusern vom Dienstag, 2.9.2008, 17.05 Uhr
Die Architektur Chicagos ist Thema im «Hörpunkt» um die «Apéro»-Zeit. Das trifft sich gut, denn Chicago ist nicht nur für seinen Wolkenkratzer berühmt, sondern auch für seinen Jazz. Von den Zwanzigerjahren, als der Exodus der Musiker aus dem Süden der USA in Richtung Norden begann, bis in die neuste Zeit wo die Musikerorganisation AACM in Chicago aktiv ist, bewahrte die Windy City ihre musikalische Eigenständigkeit.
Hörpunkt: Hoch hinaus! Von Türmen und Hochhäusern vom Dienstag, 2.9.2008, 18.30 Uhr
Von hoch herab wird es verkündet, das Wort - im Christentum ebenso wie im Islam. Und doch irritiert uns die Vorstellung, dass es in einigen Städten Minarette geben könnte - warum eigentlich? Christoph Keller besucht die Moschee an der Zürcher Forchstrasse und zeigt auf, welche Funktion das Minarett eigentlich erfüllt. Mehr
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Hörpunkt: Hoch hinaus! Von Türmen und Hochhäusern vom Dienstag, 2.9.2008, 20.00 Uhr
Die Schweiz erlebt eine ungeahnte Hochhaus-Euphorie. In den nächsten Jahren sollen Riesentürme entstehen, sogar in den Alpen. Bremsen diese hohen Häuser tatsächlich die Zersiedelung der Landschaft? Gelten für Hochhäuser besondere städtebaulichen Anforderungen? Wann ist ein Hochhaus mehr als ein «brand»? Warum bekennt sich ein Architekt zur Höhe? Es diskutieren unter der Leitung von Karin Salm: Mike Guyer, Architekt, Fritz Schumacher, Kantonsbaumeister von Basel, Carl Fingerhuth, Stadtplaner, und Peter Zeugin, Berater für Immobilienstrategien.
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