Die evolutionäre Vielfalt der Augen
Das Auge wird immer wieder von Kritikern der Evolutionstheorie als Beispiel angeführt, dass ein so hochkomplexes Organ nicht nur durch Veränderung und Auswahl entstehen könne. Selbst Darwin hegte seine Zweifel. Und doch ist es so.
Erst vor kurzem haben Wissenschaftler bei einer Wurmart die Funktionsweise von einer Art Ur-Auge entschlüsselt. Diese «Augen» bestehen lediglich aus zwei Zellen, die rudimentär hell und dunkel unterscheiden können.
In den 500 Millionen Jahren seit es, so schätzt man, Augen gibt, hat sich daraus eine grosse Vielfalt von Sehweisen entwickelt in der Natur, angepasst an Lebensräume und Notwendigkeiten.
