Fotografische Bilder tapezieren den Alltag. Sie sind schnell gemacht und sofort verfügbar. Sie sind perfekter als die Wirklichkeit, und der Hunger nach immer neuen Bildern ist unstillbar. Aber ist die Fotografie unter digitalen Vorzeichen noch der Sichtbarmachung von Welt verpflichtet? Kann man den Bildern in den Zeitungen, Zeitschriften und im Internet überhaupt noch trauen?
Reich sein ist schön. Manchmal auch anstrengend. Und viel Geld zu haben ist eine Aufgabe, die ernstgenommen sein will - sonst wird aus «viel» schnell «immer weniger». DRS 2 widmet sich im «Hörpunkt» am 2. November einen Tag lang dem hochaktuellen Thema «Geld und Verantwortung».
«Hör! Spiel! ist ein doppelter Imperativ», behaupteten Ernst Jandl und Friederike Mayröcker. DRS 2 liefert hierfür einen Tag lang die besten Beweise: Von den unheimlichen Erlebnissen früherer Radiohelden auf Kurzwelle über vermeintliche Alltagsszenarien in Berliner Hinterhöfen bis hin zu akustischen Dramen im Klingeltonformat. Im Hörspiel ist eben alles möglich und alles erlaubt.
Mit
einem Mal sind sie in aller Munde, die Hochhäuser. In der Stadt Zürich wird eines
geplant, Genf will mit dem höchsten Hochhaus der Schweiz nachziehen, und in
Basel will die Roche einen spektakulären, in den Himmel geschraubten Büroturm bauen.
Überall will man hoch hinaus in der Schweiz, als ob man angesteckt worden wäre
von den entstehenden Skylines in anderen Ländern, in Dubai, in Bahrain, in
Singapur - und das geht nicht ohne Polemik.
Ist Heimat
ein Ort? Ein Land oder das Haus, in dem man aufgewachsen ist? Was hat Heimat
mit Herkunft, Sprache, Identität oder Religion zu tun? Findet man in
Freundschaften, der Familie oder im Hobby ein Stück Heimat? Ist Heimat ein
Gefühl, das man festhalten kann oder ist es so flüchtig wie ein Klang oder ein
Geruch? Kann man nur Heimweh haben, wenn man eine Heimat hat?
Es ist Sommer, und die nackte Haut wird wieder zur Schau gestellt. Gebräunt oder in vornehmer Blässe, gepierct, tätowiert oder gänzlich naturbelassen tut sie ihren Dienst als Grenzorgan zwischen dem Du und Ich. Wird die Grenze überschritten, ist Leidenschaft am Werk: Man ist jemandem mit Haut und Haar verfallen.
Dossier, Montag, 30.6.2008
China steht im Fokus der Weltöffentlichkeit. Was
macht dieses Land? Warum handelt es so und nicht anders? Was kommt nach den
Olympischen Spielen? Wird China weiterhin die Menschenrechte missachten und
seine Minderheiten unterdrücken, während es gleichzeitig als Global Player
Massstäbe setzt in Wirtschaft und Wissenschaft ?
«Hörpunkt» steht ganz im Zeichen der Solothurner Literaturtage. Erfahren Sie neues über die Literatur der Schweiz und hören Sie Lesungen von Schweizer Autorinnen und Autoren im Landhaus Solothurn. Oder gehen Sie der Frage nach, was eigentlich das Schweizerische an Schweizer Literatur ist. Hören Sie dazu Expertendiskussionen und Reportagen rund um das Thema «Literatur».
Der Mensch sammelt, weil er sich so eine Welt nach eigenen Regeln erschaffen kann, weil er an die Utopie der Vollständigkeit glaubt, weil er den Kontakt zu Gleichgesinnten sucht, weil er dem Tod ein Schnippchen schlagen will. Kurzum: Der Mensch sammelt, weil er Mensch ist.
Dossier, Donnerstag, 20.3.2008
Junge Musiker stehen im Mittelpunkt des Hörpunkts am 2. März, denn es ist «Conservatories Day», der Europäische Tag der
Musikhochschulen. Hören Sie Konzerte aus
Konservatorien und Musikhochschulen aus ganz Europa, darunter London, Paris und Prag.
Dossier, Montag, 20.10.2008
Der Wissensdurst unserer Gesellschaft ist beinahe unstillbar. Mit immer grösserem Aufwand versuchen auch die Naturwissenschaften zentrale Fragen unserer Existenz zu beantworten: Was ist Leben? Wie ist unser Kosmos entstanden? Welche Eigenschaften zeigen Teilchen und Materie? Welche Grundlage hat das menschliche Bewusstsein?
Viele Entdecker waren zu Lebzeiten als Spinner verschrien und ihre Visionen trieben sie zum Wahnsinn oder in den Selbstmord. Einige konnten sich mit ihren Ideen durchsetzen, ihre Mitarbeiter aber erlebten sie als unerbittliche Despoten. Nur wenige konnten gefasst und zufrieden im hohen Alter auf ihr Lebenswerk zurückblicken. Menschen, die ihr gesamtes Leben in den Dienst der Medizin stellten, aber gleichzeitig auch Patrioten waren, Familienväter oder Playboys.