Romande stellt Christoph Schaub an Filmpreisen in den Schatten
«Coeur Animal» gewinnt den Quartz in zwei Kategorien: «Bester Spielfilm» (Séverine Cornamusaz) und «Bester Darsteller» (Antonio Buil).
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Die Enttäuschung könnte grösser nicht sein. «Giulias Verschwinden», der erfolgreichste Schweizer Film des vergangenen Jahres, ging als grosser Favorit ins Rennen um den Quartz. Doch die Akademie entschied sich für «Coeur Animal», der noch unbekannte Film der jungen Westschweizerin Séverine Cornamusaz.
Durchaus verdient, findet DRS-Filmredaktor Michael Sennhauser: «Dieser Film ist dermassen anders, dermassen wuchtig. Er hat alle verblüfft, die ihn in Solothurn gesehen haben», sagte er im Vorfeld der Verleihung. Trotzdem war die Überraschung über die grosse Niederlage für «Giulias Verschwinden» gross.
Weitere Gewinner
Marie Leuenberger wurde für ihre Leistung in «Die Standesbeamtin» mit dem Preis für die «Beste Darstellerin» ausgezeichnet. Vadim Jendreyko bekam für «Die Frau mit den 5 Elefanten» den Quartz in der Kategorie «Bester Dokumentarfilm».
Auch die Erfolgsregisseurin Bettina Oberli («Die Herbstzeitlosen») ging leer aus. Die Jury ehrte jedoch die Arbeit ihres Kameramanns Stéphane Kuthy für seine Arbeit in Oberlis «Tannöd» mit dem «Spezialpreis der Jury». (jam)
