Reflexe: Mittwoch, 10.3.2010, 11.03 Uhr
Als Lyrikerin bereits mehrfach ausgezeichnet, legt die 30-jährige Ulrike Almut Sandig ihr Prosadebüt vor. In ihrem beeindruckenden Erzählband «Flamingos» vertraut sie auf genau gefasste Erinnerung ebenso wie auf die Verführungskraft der Imagination. Beides zusammen ergeben dichte, eigenwillige Geschichten von poetischer Schönheit.
Kontext: Mittwoch, 10.3.2010, 09.06 Uhr
Gewalt, Unfälle, Naturkatastrophen: Solche Erlebnisse können traumatische Erinnerungen in Opfern und Zeugen hinterlassen. Nebst der Psychotherapie als Behandlungsmethode widmet sich zunehmend auch die Hirnforschung dem Trauma-Gedächtnis.
Echo der Zeit: Dienstag, 9.3.2010, 18.00 Uhr
Ob zur UBS-Affäre eine Parlamentarische Untersuchungskommission (PUK) eingesetzt wird, wird nicht mehr in dieser Session entschieden.
DRS2aktuell: Dienstag, 9.3.2010, 12.03 Uhr
95 Prozent der Internet-Downloads sind illegal. Was tun gegen die Internet-Piraterie? Die Kulturflatrate, eine monatliche Steuer für den Gebrauch von Werken im Internet, könnte die Lösung bringen.
Hörspiel DRS 2: Mittwoch, 3.3.2010, 20.00 Uhr
Sechs Monate lang war der Saxophonist und Klarinettist Hans Koch Stipendiat in Varanasi/Benares, der heiligen Stadt am Ganges. Er tauchte ein in eine fremde Welt und liess den Autor Michael Stauffer in regelmässigen E-Mails daran teilhaben.
Jazz Collection: Dienstag, 23.2.2010, 20.00 Uhr
Es ist sicher nicht falsch, David Murray als furiosen Freejazz-Saxophonisten in der Tradition eines Albert Ayler oder eines Archie Shepp zu charakterisieren. Aber eben - das ist nur die halbe Wahrheit. Denn Murray ist auch ein begnadeter Exeget des Great American Songbook in der Tradition von Ben Webster oder Coleman Hawkins.
Diskothek im Zwei: Montag, 22.2.2010, 20.00 Uhr
1935 arbeitet Alban Berg an seiner zweiten Oper «Lulu», als ihn der amerikanische Violinist Louis Krasner um ein Violinkonzert bittet. Berg, anfangs erst unwillig, nimmt den Auftrag schliesslich an. Enstanden ist das Konzert mit dem Titel «Dem Andenken eines Engels».
Atlas: Sonntag, 21.2.2010, 18.03 Uhr
Eiffelturm, Champs-Élysées und Louvre - das sind die Pariser Touristenmagnete. Was aber sind die Lieblingsorte der Einheimischen? «Atlas» lässt sich von einem Strassenkünstler, einem Parfumspezialisten und einem Polizeifotografen durch die französische Hauptstadt führen.
Parlando: Sonntag, 21.2.2010, 16.03 Uhr
«Obwohl du gehst aus unsrem Land - dein Herz bleibt hier bei uns» - mit diesem Lied wurde Frédéric Chopin von seinen Freunden und Angehörigen verabschiedet, als er am 1. November 1830 Polen für immer verliess. In Frankreich fand der Komponist eine neue Heimat.
Perspektiven: Sonntag, 21.2.2010, 08.30 Uhr
Alle sehnen sich nach dem Glück - doch allzu viel davon ist ungesund, meint der Mediziner, Kabarettist und Bestseller-Autor Eckart von Hirschhausen. Denn nur weil das Glück vergänglich ist, lernen wir Neues.
Wissenschaft DRS 2: Samstag, 20.2.2010, 12.40 Uhr
Gesucht, gefunden und gezählt - Meeresforscher aus 80 Nationen haben sich vor zehn Jahren zu einem Netzwerk zusammengetan, um die Artenvielfalt in den Weltmeeren zu ergründen. Jetzt veröffentlichen sie ihren ersten umfassenden Bericht, den «Census of Marine Life».
Musikmagazin: Samstag, 20.2.2010, 09.38 Uhr
Aufgewachsen ist die Jazzsaxophonistin Ingrid Laubrock in einem Dorf im Ruhrgebiet. Eine erste Station brachte sie nach Berlin, später spielte sie in London. Seit einiger Zeit lebt sie nun in New York, dem Auge des Taifuns für improvisierende Musikerinnen. Beim Zürcher Unerhört Festival ergab sich die Gelegenheit zu einem Kaffee im Ziegel au Lac.
Musik der Welt: Freitag, 19.2.2010, 21.00 Uhr
Der Wandel der Frauenrolle in der arabischen Welt zeigt sich auch in der Musikszene: «Musik der Welt» bietet Einblicke in die omnipräsente panarabische Popwelt, beobachtet die arabischen Starsängerinnen der 1950er-Jahre und lässt die subkulturellen Musikerinnen von heute zu Wort kommen.
Passage2: Freitag, 19.2.2010, 20.00 Uhr
Welche Möglichkeiten standen den Armen noch im 19. Jahrhundert offen, um wenigstens an die Krumen vom Tisch der Wohlhabenden zu kommen? Wir werfen einen Blick auf Arm und Reich vor der Erfindung des Wohlfahrtstaates.