Literatur- und Filmtipps aus und über Bhutan
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Literatur, Sachbücher und Bildbände |
«From the Land of the Thunder Dragon: Textile Arts of Bhutan»
von Diana K. Myers (Hrsg.), Serindia Publications, 2008
Taschenbuch-Wiederauflage einer beeindruckenden Publikation von 1994 (die gebundene Ausgabe ist immer noch antiquarisch erhältlich). Umfassende Darstellung aller Aspekte der traditionellen bhutanischen Kleider und Stoffe. Am Buch mitgearbeitet hat u. a. die Tibetologin und Bhutan-Kennerin Françoise Pommaret.
«Bhutan»
von Françoise Pommaret, Edition Temmen, 2008
Mehr als ein Reiseführer; die praktischen Informationen sind zwar nicht auf dem allerneusten Stand, das handliche Buch liefert aber kundige Einführungen in Geografie, Geschichte, nationale Institutionen, Wirtschaft, Kunst und Religion.
«Denk ich an Bhutan»
von Heinrich Harrer, Herbig, 2005
Die österreichische Bergsteigerlegende Heinrich Harrer (1912-2006) geriet nach der Nanga-Parbat-Expedition 1939 auf dem Heimweg in Karatschi in britische Gefangenschaft und lebte nach einer 21monatigen Flucht, die er zu Fuss durch den Himalaya unternahm, sieben Jahre in Tibet. Insgesamt war Harrer siebenmal in Bhutan, das erste Mal 1950, als er den Dalai Lama auf seiner Flucht aus Tibet begleitete. Die Erinnerungen und Fotos, die er kurz vor seinem Tod zusammenstellte, und die in halbes Jahrhundert an Eindrücken bergen, sind einzigartig.
«Bhutan. Königreich des Donnerdrachen»
von Franz Binder und Winfried Rode, Hirmer, 2002
Eine sehr sorgfältige Annäherung an das Land. Der Indologe Winfried Rode und der Schriftsteller und Fotojournalist Franz Binder verbinden wunderschöne Fotos mit detaillierten Informationen zu Geschichte, Land und Leuten, Religion, Kunst und Kunsthandwerk, Architektur, Tänzen und Mysterienspielen.
«Bhutan. Kingdom in the Himalaya»
von Sanjay Acharya, Lustre Press/Roli Books, 2002
Der Bildband des bekannten indischen Fotografen Sanjay Acharya besticht durch lebensnahe Bilder, die nicht nur die bekannten Sujets einfangen.
«Mein Leben in Bhutan»
von Jamie Zeppa, Piper, 2009
Die Kanadierin Jamie Zeppa ging 1989 mit fünfundzwanzig für zunächst zwei Jahre als Lehrerin nach Bhutan, verliebte sich, heiratete und zog 1993 mit ihrem Mann in die Hauptstadt Thimphu, wo sie als Lehrerin, Referentin beim WWF und Autorin arbeitete. Heute lebt sie mit ihrem Sohn in Toronto. Ihr Buch besticht durch selbstironische Schilderungen der kulturellen Differenzen.
«Königreich in den Wolken»
von Britta Das, National Geographic/Frederic & Thaler, 2005
Auch die Deutsch-Kanadierin Britta Das war noch sehr jung, als sie 1997-1998 in Bhutan als Physiotherapeutin arbeitete. Ihr offener und sympathischer Bericht ist zwar alles andere als grosse Literatur, aber sehr berührend in seiner Schilderung des von bitterer Armut gezeichneten Alltags vieler Bhutanerinnen und Bhutaner.
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Filme |
«Little Bhudda»
von Bernardo Bertolucci, 1993
Grösstenteils in Bhutan gefilmt; monumentale Lebensgeschichte des historischen Buddha, Siddharta Gautama, von seiner Zeit als wohlhabender Prinz bis zu seiner Erleuchtung; eingebettet in eine zeitgenössische Rahmenhandlung.
«Travellers and Magicians»
von Khyentse Norbu, 2003
Der erste ganz in Bhutan gedrehte Spielfilm; Khyentse Norbu, ein buddhistischer Lama, hat seine Parabel vom Weggehen und Ankommen hauptsächlich mit Laien und zum Teil mit Hilfe des tibetischen Orakel-Verfahrens Mo realisiert.
«SMS from Shangri-La»
von Dieter Fahrer und Lisa Röösli, 2010
Die beiden Schweizer Filmer begleiten eine Gruppe Schweizer Musiker/innen auf ihrer Tournee durch Bhutan und spüren ohne moralischen Zeigefinger den Sonnen- und Schattenseiten des vermeintlichen Märchenlands nach.
Zusammenstellung: Franziska Hirsbrunner
