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Wissenschaft trifft auf Jazz im Zürcher Moods

DRS 2 und DRS 4 News wagen zusammen ein musikalisch-wissenschaftliches Experiment: Im Moods in Zürich diskutieren zwei Wissenschaftler vor Publikum die neusten Forschungsergebnisse aus der Musikforschung und lassen sich dabei von Livemusik inspirieren.

Joy Frempong mischt Gesang und Alltagsgeräusche zu einem skurrilen Klangerlebnis.

Warum bestimmte Musik Gänsehaut auslöst

Ob Oper, Konzert oder Pophit: Musik, die gefällt, führt bei vielen Menschen zu heftigen emotionalen Reaktionen und eben sogar zu Gänsehaut. Der Psychologe Marcel Zentner versucht dem Geheimnis auf die Spur zu kommen.  Mehr

Beitrag aus DRS2aktuell vom Freitag, 3.2.2012, 12.03 Uhr

Die Macht der Musik
Musik wirkt unmittelbar auf den Menschen: Sie kann Gänsehaut verursachen, Glücksgefühle hervorrufen und uns zum Tanzen bringen. Selbst negative Emotionen wie Trauer oder Melancholie scheinen wir regelrecht zu geniessen, wenn sie durch Musik ausgelöst werden. Aber auch der Intellekt wird durch Musik beeinflusst, etwa indem sie das Sprachgedächtnis fördert. Wie bewirkt Musik all dies und was sagt das über ihre Bedeutung für uns Menschen aus? Gibt es einen Musik-Instinkt? Wie spielen Natur und Kultur bei der Musik zusammen?

Forscher treffen auf Musiker
Die Macht der Musik erkunden Hirnforscher und Psychologinnen im Labor sowie im Konzertsaal. Dank modernster Technik beobachten sie das Hirn gar direkt beim Musikgenuss und Musizieren. Zwei Forscher sind zu Gast in einer Spezialsendung von «Wissenschaft im Gespräch», die im Zürcher Jazzclub Moods vor Publikum aufgezeichnet wird: Der Neurowissenschaftler Lutz Jäncke (Universität Zürich) und der Psychologe Marcel Zentner (University of York) diskutieren die neusten Forschungsergebnisse und lassen sich dabei von Musik inspirieren - mit dem Waadtländer Pianist Colin Vallon und der Zürcher Sängerin Joy Frempong.

Zwei verschiedene Welten
Mit dem Anlass wollen wir zwei ganz unterschiedliche Welten zusammenbringen – die Musik und die Wissenschaft. Man kann es anschauen als Konzertabend mit zwei Wissenschaftlern als Vorgruppe oder umgekehrt als Wissenschaftler-Podium mit Musik. Wie auch immer: Wir hoffen, das Publikum an dem Abend auf zwei ganz unterschiedlichen Ebenen zu unterhalten und wollen damit auch ein Experiment zu wagen.

Sie können diese Spezialsendung live vor Ort im Moods erleben oder eine gekürzte Fassung auf DRS 2 nachhören.

Odette Frey, Fachredaktion Wissenschaft DRS 2

Die Gäste

Lutz Jäncke

Professor für Neuropsychologie an der Universität Zürich. Forschung im Bereich Gehirn und Musik.

Universität Zürich: Lutz Jäncke

 

Marcel Zentner

Leiter des «Personality, Emotion and Music Laboratory» an der Universität York, England. Hauptforschungsgebiete: Persönlichkeit, Temperament, Emotionen und Musik.

www.zentnerlab.com

Joy Frempong

Die Musikerin Joy Frempong hat ihre Wurzeln in Ghana. Sie begeistert ihre Hörer mit skurrilen Klängen, die sie aus ihrem Gesang und Alltagsgeräuschen mixt - stets begleitet von einem Augenzwinkern.

Joy Frempong bei myspace

Colin Vallon

Der Jazzmusiker Colin Vallon hat mit seinem Trio eine ureigene Klangästhetik entwickelt: Ruhige Musik, dunkle Melodien, komplexe Harmonien und Rhythmen. Mittlerweile ist der 31-jährige Colin Vallon einer der gefragtesten Pianisten der Schweiz.

www.colinvallon.com

«Wissenschaft im Gespräch» - Die Macht der Musik

Sonntag, 5. Februar, 19.00-21.00 Uhr im Moods im Schiffbau, Zürich

Eintritt: 20.- CHF

Als Mitglied des DRS 2 Kulturclubs können Sie am 29. Januar eine Gratiskarte über die Telefonnummer 0848 840 800 reservieren.

Offizieller Vorverkauf bei Starticket

Sendung:

Mittwoch, 8. Februar, 15.00-16 Uhr

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Verantwortlich für diese Seite:

Thomas Hägler


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Wissenschaft DRS 2 vom Samstag, 19.5.2012, 12.40 Uhr

Was ist gut für den Delfin?

Der Delfin hat einen ganz besonderen Status im Tierreich. Das zeigt sich auch daran, dass der Meeressäuger Thema im Eidgenössischen Parlament geworden ist. In der Sommersession entscheidet sich, ob es künftig verboten sein wird, in der Schweiz Delfine zu halten. Begründet wird dieses Verbot mit Todesfällen von Delfinen im einzigen Schweizer Delfinarium - und mit biologischen Argumenten, wonach ein Tier wie der Delfin mit so grossem Bewegungsdrang und seiner aussergewöhnlichen Intelligenz gar nie artgerecht gehalten werden kann.  Mehr

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