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SendetermineBeitrag 4 von 6 aus Rendez-vous vom Mittwoch, 30.9.2009, 12.30 Uhr


Sendetermine:
Mittwoch, 30.9.2009, 12.30-13.00 Uhr, DRS 1, DRS 2, DRS 4 News und DRS Musikwelle

Kämpfer gegen das Cassis-de-Dijon-Prinzip

Zwei Milliarden Franken Einsparungen jährlich versprechen Bundesrat und eine Mehrheit des Parlaments, wenn alle Produkte, die in der EU zugelassen sind, auch in der Schweiz verkauft werden dürften.

Das sogenannte Cassis-de-Dijon Prinzip dürfte einige einheimische Produzenten unter Druck setzen. Biowinzer Willy Cretegny hat deshalb das Referendum ergriffen. Morgen läuft die Frist ab, es dürfte knapp werden für die Unterschriftensammler.

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Verantwortlich für diesen Beitrag:

  • Patrick Mülhauser

Mehr zum Stichwort:

  • Cassis-de-Dijon-Prinzip

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Das Cassis-de-Dijon-Prinzip

Das Cassis-de-Dijon-Prinzip besagt, dass Waren, die in einem EU-Mitgliedsland rechtmässig hergestellt wurden, in allen EU-Staaten verkauft werden dürfen - auch wenn dort andere Vorschriften gelten.

Beispiel: Ein französischer Branntwein mit 20 Prozent Alkoholgehalt darf auch in Deutschland verkauft werden, obwohl die Branntweinordnung dort 32 Prozent vorschreibt.

Eine Anwendung in der Schweiz bedeutet, dass alle Produkte, die in der EU zugelassen sind, auch in der Schweiz zirkulieren können. Beschränkungen sind nur in Ausnahmefällen zulässig. Mit dem Prinzip werden Handelshemmnisse abgebaut, langfristig dürften die Preise sinken.

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