Anspielungen und Hintergründe
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James Cook (1728-1779) Der Engländer James Cook zählt zu den grössten Entdeckungsfahrern. Als erster Mensch überquerte er den südlichen Polarkreis. Berühmt geworden ist Cook durch seine Reisen im Südpazifik und in den nordamerikanischen Gewässern. Auf einer Erkundungsfahrt entdeckte er die Sandwich-Inseln (das heutige Hawaii), wo er 1779 im Streit mit Eingeborenen erschlagen wurde. |
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Frederick Albert Cook (1865-1940) Der US-amerikanische Polarforscher und Arzt Frederick Cook hat als Entdecker einen zweifelhaften Ruf: Ende des 19. Jahrhunderts begleitete er Robert Peary in die Antarktis, rund 10 Jahre später behauptete er, den Nordpol entdeckt zu haben. Bald wurden Zweifel laut, so dass Cook bereits 1910 des Betruges bezichtigt und ihm die Entdeckung wieder aberkannt wurde. |
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Robert Edwin Peary (1856-1920) Ebenso wie sein Rivale Frederick Cook behauptete Robert Peary, im Jahre 1909 als erster Mensch den Nordpol erreicht zu haben. Dies wurde seither immer wieder stark angezweifelt und ist bis heute Gegenstand heftiger Kontroversen. Der Zwist zwischen den beiden ging dabei so weit, dass Cook seinem Konkurrenten sogar vorwarf, sein Vorratslager geplündert zu haben. |
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Roald Amundsen (1872-1928) Der norwegische Polarforscher Roald Amundsen erreichte am 14. Dezember 1911 - vor seinem britischen Rivalen Robert Falcon Scott - mit vier Begleitern als erster Mensch den Südpol und bescherte der Wissenschaft wertvolle Erkenntnisse. Im Juni 1928 ging Amundsen bei einer Rettungsaktion für eine verunglückte Expedition von Kollege Umberto Nobile verschollen. |
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William Beebe (1877-1962) Der amerikanische Tiefseeforscher William Beebe wollte sich für seine Meeresexkursionen nicht in einen Tauchpanzer zwängen. So entwickelte er mit Otis Barton die Tauchkugel «Bathysphere», womit er 1934 die damalige Rekordtiefe von 923 Metern erreichte. Zeitgenossen Beebes warfen ihm allerdings Populismus vor und zweifelten am wissenschaftlichen Wert seiner Tauchfahrten. |
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Jacques Piccard (1922-2008) Der Schweizer Jacques Piccard zählt zu den bedeutendsten Tiefseeforschern überhaupt. 1960 tauchte er rund 11 000 Meter zu einem der tiefsten Punkte der Erde ab - ein Rekord, der seither nicht wieder erreicht worden ist. Mit seinem Tourismus-U-Boot «Auguste Piccard» popularisierte er den Tauchgang: 1964 beförderte es etwa 33 000 Passagiere auf den Grund des Genfer Sees. |
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Austronesische Sprachen Etwa 1150 Sprachen zählen zur austronesischen Sprachfamilie, die sich von Madagaskar über Taiwan bis nach Neuseeland zieht. Die zweitgrösste Sprachgruppe der Welt wird von rund 300 Millionen Menschen gesprochen, wobei es räumlich gesehen ein buntes Mit- und Nebeneinander vieler Sprachen gibt. Entdeckt wurde die Ähnlichkeit der austronesischen Sprachen im 18. Jahrhundert. |
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Scotty aus Star Trek Montgomery «Scotty» Scott ist Ingenieur auf dem fiktiven Raumschiff Enterprise. Als technisches Genie ist er für die Funktion der Maschinen an Bord und für die Teleportation, das so genannte «Beamen», zuständig. Der von der TV-Serie inspirierte Satz «Beam me up, Scotty» ist seit den 1960er-Jahren zum geflügelten Wort der Alltagskultur geworden. |
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Hippogryph Das Hippogryph hat den Kopf, die Flügel und die Vorderbeine eines Adlers und den Hinterleib eines Pferdes. Erstmals taucht das Fabelwesen in Ariostos Epos «Orlando Furioso» («Der rasende Roland», 1516) auf. Der jüngste literarische Grossauftritt hat das Wesen im dritten Band der «Harry Potter»-Reihe, in dem Harry und Hermine das Leben des Hippogryphen «Seidenschal» retten. |
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Hermann Staudinger (1881-1865) Genealogisch betrachtet ist Hermann Staudinger über seine Vorfahren siebenmal mit Goethe verwandt. Statt der Literatur hat sich Staudinger erst dem Tischler- und Schreinerhandwerk, später dann der Chemie zugewandt. Der Wissenschaftler gilt als Vater der Polymerchemie: Für seine Theorien über den Aufbau von Kunststoffen erhielt er 1953 den Nobelpreis für Chemie. |
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Nutri-Matic-Maschine Die Nutri-Matic-Maschine ist ein Getränkeautomat aus Douglas Adams Roman « The Hitchhiker's Guide to the Galaxy». Das Gerät ermittelt anhand der Geschmacksknospen der Person, die vor ihm steht, das passende Getränk. Hersteller der Maschine ist die Sirius-Kybernetik-Corporation - ein Unternehmen im Anhalter-Universum, dessen Beschwerdeabteilung allein zwei Planeten umfasst. |
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Jules Verne (1828-1905) Mit Büchern wie «20 000 Meilen unter dem Meer» oder «In 80 Tagen um die Welt» begründete der Franzose Jules Verne den Science-Fiction-Roman mit. Er selbst betrachtete sich als Autor «wissenschaftlich belehrender Romane», geschrieben für ein jugendliches männliches Publikum. Mit der Erziehung seines eigenen Sohnes soll Verne hingegen grosse Schwierigkeiten gehabt haben. |
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Erich Kästner (1899-1974) Der Kinderbuchautor Erich Kästner wurde 1929 mit «Emil und die Detektive» schlagartig bekannt. Dabei hat es ihm die Südsee angetan: Im Vorwort zu «Emil» schrieb er, dass er eigentlich einen Roman über die Südsee schreiben wollte - aber nicht mehr wusste, auf wie vielen Beinen ein Walfisch aus dem Urwald kommt. 1932 erschien dann «Der 35. Mai oder Konrad reitet in die Südsee». |
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Datumsgrenze Die Datumsgrenze bezeichnet eine gedachte Linie, die längs des 180. Längengrads von Norden nach Süden durch den Pazifischen Ozean verläuft. Hier «springt» das Datum: Überschreitet man die Grenze in Ost-West-Richtung, muss man in der Zeitrechnung einen ganzen Tag überspringen. Überschreitet man die Linie in West-Ost-Richtung (also der Sonne entgegen), gelangt man in den Vortag zurück. |














