KulturNullZehn: Die Thesen
«3 Thesen - 2 Gäste - 1 Sendung» - so lautet die formale Spielregel für die Serie «KulturNullZehn». Praktisch heisst das: Als Grund- und Ausgangslage für die Sendung werden drei Thesen formuliert, die die Fragestellungen, Tendenzen, Beobachtungen, Feststellung und Veränderung bündeln.
Für zwei Gäste sind diese drei Thesen Diskussionsfutter für ein gemeinsames Nachdenken. Entstehen soll eine Sendung, in der die Lust am Verhandeln und am Erforschen des «kulturellen Fussabdrucks» der 0/10er Jahre spürbar wird.
Montag, 15. März 2010: «Als alles anders wurde: die Expo.02 als Kristallisationspunkt»
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These 1: Die NullerJahre sind die Jahre der kulturellen Events. Im Rückblick betrachtet, steht die Expo.02 da als Kristallisationspunkt für diese Entwicklung. |
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These 2: Die Expo.02 war ein grosses Volksfest. Gleichzeitig hat sie den Weg bereitet für eine «Ménage à trois», bei der Kultur, Politik und Wirtschaft Hand in Hand gehen. |
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These 3: Das unverkrampfte Schweizbild, das die Expo.02 aufgebaut hat, hat mit der heutigen Schweiz nichts mehr zu tun. |
Dienstag, 16. März 2010: Standortmarketing durch Kultur: Die Erfindung der «Leuchttürme»
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These 1: «Leuchtturm»-Kulturinstitutionen sind ein wichtiger Standortfaktor. Sie steigern die kulturelle Strahlkraft einer Stadt und davon profitieren am Ende auch kleinere Institutionen. |
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These 2: Die teuren «Leuchttürme» brauchen Sponsoren - aber durch die starke Bindung an Sponsoren sind die Kulturinstitutionen inhaltlich konservativer geworden. |
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These 3: Der Protest gegen die «Leuchttürme» regt sich erst in der Krise, denn die Off-Kultur wird als erste weggespart. |
Mittwoch, 17. März 2010: Die 0/10-KünstlerInnen: Wer bin ich?
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These 1: Jeder gute Künstler muss auch ein erfolgreicher Unternehmer sein. |
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These 2: Förderkriterien, Publikumszahlen und Kulturpolitik engen die künstlerische Freiheit der Kunstschaffenden immer stärker ein. |
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These 3: In der Krise schreit die Gesellschaft nach politischer, gesellschaftlich relevanter Kunst. Was genau das heute sein könnte, da gehen die Meinungen von Politik, Wirtschaft und Publikum allerdings weit auseinander. |
Reflexe Donnerstag 17. März 2010 Wie sich das Nachdenken über Kultur veränderte: Wozu Kunst? (4/5)
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These 1: Kultur macht weder glücklich noch unglücklich, sondern sie stiftet Identität. |
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These 2: Die Ökonomisierung der Kultur fördert die Uniformität der Kunst. |
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These 3: Kunst kann keine Unruhe mehr stiften: Kunst ist selbstreferentiell geworden. |
Reflexe Freitag 19. März 2010: Der Schritt nach vorn - Welche Zukunft hat die Kultur?
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These 1: Die globale Kultur ist eine Internet-Kultur. |
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These 2: Die digitale Kultur bewirkt ein neues Verständnis von Autorschaft. |
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These 3: Die Position des Kunstrezipienten wird damit aufgewertet. |
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Donnerstag, 23.6.2011, 10.57 Uhr: Heinz Wieland
Medikamenten-Preise
Donnerstag, 7.4.2011, 19.38 Uhr: SCript
alert("Wo bleibt den meine Antwort")
Freitag, 4.2.2011, 10.26 Uhr: Werner Wegmann
Hörpunkt: 150 Jahre Italien
Montag, 31.1.2011, 11.30 Uhr: Sprachpuritaner
Zeitgleich
Dienstag, 26.10.2010, 20.22 Uhr: Carl Hoegger
Ihre Sendung "Wunschzeit"
Sonntag, 14.3.2010, 11.37 Uhr: Rudolf Weiler
Satire zu "Literaturpreisen"