Interessantes, sehr heterogenes Geläut mit Glocken unterschiedlichster Entstehungszeit und Herkunft. Der reizvolle, etwas atonale Zusammenklang der historisch bedeutenden Glocken missfiel aber noch im Jahr 1960 dem damals hinzugezogenen Experten derart, dass er – am Ende zum Glück erfolglos – den Guss eines komplett neuen Geläuts vorschlug, dem die alten Glocken geopfert werden sollten. Mehr
Glockengeläut (5:01)
Vielstimmiges Geläut, das auf einem tiefen Gis-moll-Akkord basiert und aus drei verschiedenen Epochen der Aarauer Giesserei stammt. Unter den alten Glocken befindet sich eine der grössten Glocken des Firmengründers Jakob Rüetschi, der damals eines der ersten, harmonisch abgestimmten Gesamtgeläute des Landes (mit sechs Glocken) gegossen hatte. Mehr
Glockengeläut (12:34)
Das Geläut bildet einen beachtlichen Querschnitt durch drei Generationen der Zürcher Giesserei Füssli. Die ehemalige grösste Glocke von 1518 wurde ebenfalls von Hans Füssli gegossen, zersprang aber 1889. Interessanterweise goss Rüetschi diese mit demselben Ton d´ nach und behielt damit die reizvolle, unharmonische Tonfolge bei, was für das 19. Jahrhundert eine Seltenheit ist. Mehr
Glockengeläut (5:10)
Im Vergleich zur Bedeutung der Kirche bescheidenes Vierergeläut. Es zählt aber zu den ersten Gesamtgeläuten der Schweiz, deren Tonfolge nicht mehr in der typischen Akkordstruktur geplant wurde. Stattdessen wählte man eine „melodische“ Pentatonik, die für Schweizer Geläute bis heute beliebt geblieben ist. Mehr
Glockengeläut (6:04)
Charakteristisches Geläute mit ungewohnter, weit gespreizter Schlagtonfolge. Eines der zahlreichen heterogenen Geläute im Kanton, die während des 19. und frühen 20. Jahrhunderts durch Zugüsse gewachsen sind. Alle Glocken hängen in einem Holzglockenstuhl und an Holzjochen, die teilweise älter sind als die Glocken selbst. Die grosse Glocke trägt eine frühe, neugotische Glockenzier. Mehr
Glockengeläut (4:59)