Klangvolles und festliches Geläut, zur Entstehungszeit das grösste der Glockengiesserei Rüetschi in Aarau. Bei einem Brand 1865 wurden die historischen Vorgängerglocken weitgehend vernichtet, darunter leider auch die interessante Grossglocke des einheimischen Burgdorfer Giessers Samuel Imhoof. Mehr
Glockengeläut (6:54)
Im kleinen Türmchen der bedeutenden alten Thunerseekirche läuten überraschenderweise ganze vier Glocken, von denen die jüngste erst im Jahr 2000 gegossen wurde. Mehr
Glockengeläut (6:09)
Für den Kanton Bern grosses Dorfkirchengeläut. Zwei historische Glocken gehören zu den Frühwerken des Berner Giessers Abraham Zender, der etwas später, 1611, die grosse Berner Münsterglocke schuf. Mehr
Glockengeläut (4:42)
Ein gewaltiges und auf Grund des offenen Turms sehr kräftiges Geläut mit fünf Glocken - nach dem Berner Münster das zweitschwerste Glockenensemble im Kanton Bern. Die Glocken erhielten die Namen der fünf höchsten reformierten kirchlichen Feiertage und tragen schöne, ihrer Bezeichnung entsprechende Reliefs der Künstler Robert Schmitz und Étienne Perincioli. Mehr
Glockengeläut (4:46)
Eines der archaischsten und historisch bedeutendsten Geläute der Schweiz. Die ungewohnte Schlagtonfolge ist nur eines der Charakteristiken dieses Ensembles, dessen grosse Glocke mit ihrer eigenwilligen Form und dem ungewohnten Klangbild ein besonderes Unikum darstellt. Mehr
Glockengeläut (5:40)
Weithin hörbares Vierergeläut, das zunächst lediglich aus den drei grossen Glocken bestand und zwei Jahre nach dem Guss noch erweitert wurde. Die Erscheinung der Kirche sowie die Musik und Zier der Glocken passen ausnehmend gut zusammen: Der Architekt der Kirche, Karl Indermühle, war auch für den Glockenschmuck verantwortlich. Mehr
Glockengeläut (5:12)
Typisches einheitliches Geläut des 19. Jahrhunderts in harmonischem Dur-Akkord. Die Glocken sind prachtvoll mit Berner Wappen in Eichenlaubkränzen geschmückt. Im Zuge einer Harmonisierung der stadtbernischen Geläute wurden die vier Glocken im Jahr 1969 durch Metall-Ausschleifung von Des-Dur auf C-Dur herabgestimmt. Mehr
Glockengeläut (15:23)
Schwerstes Geläut der Schweiz mit überaus vielfältigem Glockenbestand aus sieben verschiedenen Jahrhunderten. Die beiden grossen Glocken sind in ihrer reizvollen, typisch bernischen Renaissance-Zier eng miteinander verwandt und von einer aussergewöhnlichen Klangfülle. Bemerkenswert ist auch die Armesünderglocke, die zwischen 1734 und 1861 insgesamt 65-mal als Zeichen zu Hinrichtungen geläutet hat. Mehr
Glockengeläut (10:08)
Ein mildes, ausdrucksvolles Geläut, dessen Bestand mehrfach durch dieselbe Giesserei modifiziert wurde. Zuletzt geschah dies kurz nach dem Zweiten Weltkrieg, nachdem die beiden ehemaligen kleinsten Glocken von 1882 an kriegsgeschädigte Gemeinden ins Elsass verschenkt worden waren. Mehr
Glockengeläut (10:59)
Reizvolles historisches Kleingeläut mit schönen Einzelglocken. Die mittlere Glocke hing ursprünglich in der Kirche von Chaffois im französischen Jura und wurde während des Dreissigjährigen Krieges in Neuenburg erworben. Die kleinste Glocke zeigt für ihr hohes Alter eine überraschend moderne Form- und Klanggestalt. Mehr
Glockengeläut (8:03)
Bemerkenswertes Vierergeläut, das trotz unterschiedlicher Glockentypen in sich abgerundet wirkt. Der Giesser der grossen Glocke begründete Ende des 16. Jahrhunderts in Bern eine prägende, lang anhaltende Giessertradition, in die auch die etwas jüngere, zweite Glocke einzuordnen ist. Mehr
Glockengeläut (10:15)
Eines der frühesten einheitlichen und im Dur-Akkord geplanten Geläute der Schweiz. Es kennzeichnet in dieser Hinsicht einen Beginn der etwa hundertjährigen Ära, Geläute grundsätzlich auf der Basis der Dreiklangsharmonik zu giessen. Hergestellt wurden die Glocken vom Vorgänger der späteren Giesserei Rüetschi in Aarau. Mehr
Glockengeläut (6:08)
Junges Gesamtgeläut, das im Zuge der Hochkonjunktur angeschafft wurde. Die ehemaligen vier, wesentlich kleineren historischen Glocken, die so gut zum lieblichen alten Oberländer Turm über dem Thunersee gepasst hatten, befinden sich heute samt dem eichenen Glockenstuhl und den schön gestalteten Holzjochen im historischen Museum des benachbarten Schlosses Oberhofen - jedoch nicht in einem Turm, sondern im Keller! Mehr
Glockengeläut (5:49)
Mittelgrosses, erlesen dekoriertes Gesamtgeläut im Turm der ehemaligen Klosterkirche, in dem seit der Reformation und bis 1926 nur eine einzige alte Kleinglocke hing. Dann aber erhielt Interlaken seine Glocken gleich für beide Kirchen: Die drei Glocken der benachbarten katholischen Kirche setzen die Schlagtöne der evangelischen nach oben fort; 2008 kam dort eine neue Grundglocke mit Ton ges´ hinzu, die dem nunmehr achtstimmigen Glockenchor auch noch einen Halbtonschritt hinzufügt. Mehr
Glockengeläut (10:43)
1910 wurde die ehemalige Kapelle zu einer Kirche umgebaut und ein Turm errichtet. Das alte kleine Kapellenglöcklein des 16. Jahrhunderts wurde übernommen und durch drei neue Glocken ergänzt, die mit ihren hohen Tönen gut mit dem bescheidenen Kirchlein im touristischen Oberländer Dorf harmonieren. Mehr
Glockengeläut (9:50)
Mittelgrosses, in jeder Hinsicht typisch schweizerisches Fünfergeläute der frühen Nachkriegszeit. Das hochinteressante Vorgängergeläute mit Glocken aus Solothurn und Langenthal (17.-19. Jahrhundert) wurde für die Metallspeise an Zahlung gegeben und eingeschmolzen. Eine kleine Einzelglocke zuoberst im Turm hat sich jedoch erhalten: Sie war bereits 1666 vermutlich eigens als Läutesignal bei Gemeindeversammlungen gegossen worden und kann noch heute dafür benutzt werden. Mehr
Glockengeläut (10:22)
Typisches Rüetschi-Geläut seiner Zeit mit üppigem, neugotischem Glockenschmuck und schöner Wappenzier. Die Kronenhenkel der Glocken sind als geflügelte Engelsköpfe ausgebildet, und auf der grossen Glocke liest man unter anderem die – bereits vor dem Guss festgelegten – ungefähren Gewichte aller vier Glocken. Mehr
Glockengeläut (6:36)
In einem spannenden Geläut sind drei sehr junge Glocken mit einer hochbedeutenden mittelalterlichen Grundglocke des 14. Jahrhunderts vereint. Diese zählt landesweit zu den schwersten erhaltenen Glocken aus der Zeit vor 1400 und bringt viel Farbe in den Geläuteklang. Zwei ehemalige Glocken des Geläuts, ebenfalls von hohem Alter, sind teilweise gesprungen und vor der Kirche abgestellt. Mehr
Glockengeläut (7:14)
Stolzes und klangvolles Geläut, mitten im Zweiten Weltkrieg gegossen. Es ersetzt ein historisch sehr bedeutendes Ensemble des 15., 16. und 19. Jahrhunderts, das bei einem Brand der Kirche vollständig vernichtet wurde. Ungewöhnlich für jene Zeit und womöglich aus Respekt vor dem alten Bestand, wurden die neuen Glocken an Holzjoche mit schönem geschmiedetem Beschläg gehängt. Mehr
Glockengeläut (13:03)
Musikalisch eindrückliches Ensemble mit teilweise sehr eigenwilligen Glockentypen. Die drei neueren, grossen Glocken bilden mit ihrem b-moll-Akkord einen Gegensatz zum uneinheitlichen Geläute der kleinen Glocken. Einige der kleinen Glocken tragen Reliefs mit dem Bild des heiligen Imerius, dem der Ort seinen Namen verdankt. Mehr
Glockengeläut (9:59)
Mächtiges Geläut mit drei bedeutenden historischen Glocken. Die kleinste Glocke nennt ihren Meister Johannes von Aarau in der Inschrift, und die Wandung der Glocke ist derart dick, dass sie wesentlich mehr wiegt als die nächstgrössere Glocke. Alle alten Glocken wurden für die klassische Geläuteergänzung 1968 durch Abschleifen nachgestimmt und besitzen somit nicht mehr ganz ihr ursprüngliches Klangbild. Mehr
Glockengeläut (10:52)