DRS 2 würdigte Heinz Holligers Schaffen mit mehreren Sendungen. «Nachklang» widmete sich im Mai an vier Sonntagen Holligers zahlreichen Aufnahmen aus 40 Jahren. Die Tage um den 21. Mai – also den Geburtstag selbst – boten einen eigentlichen Holliger-Schwerpunkt, der die zahlreichen Facetten von Holligers Schaffen und Persönlichkeit in mehreren Sendungen auffächerte.
Bis heute ist der Musiker und Komponist Heinz Holliger ein unbequemer Zeitgenosse geblieben. Er meidet in seinen Programmen das leicht bekömmliche, setzt sich für Aussenseiter ein und geht immer wieder radikal neue kompositorische Wege. Mehr
Auswahl von Heinz Holliger-Aufnahmen im «Nachklang»
Der sonntägliche «Nachklang» bringt im Mai eine grosse Auswahl von Holligers zahlreichen Aufnahmen aus 40 Jahren - jeweils von 23.00 - 00.00 Uhr.
3. Mai: Die frühen Jahre: Werke von Berio, Holliger, Veress u. a. 17. Mai: Im Freundeskreis: Werke von Bach, Carter, Holliger u. a. 24. Mai: Französische Farben: Werke von Abdelmoula, Holliger, Koechlin u. a. 31. Mai: Heimatklänge: Werke von Holliger, Huber, Schmid u. a.
Musik unserer Zeit vom Mittwoch, 20.5.2009, 21.00 Uhr
Von der «Cardiophonie» im Herzrhythmus bis zu «Induuchlen» und dem naturhornspielenden Geist über em Brienzersee - Heinz Holliger erzählt über seine Kompositionen.
Nachdem Heinz Holliger zu Beginn der 60er Jahre verschiedene Musikwettbewerbe gewonnen hat, beginnt eine weltweite Karriere. Holligers Namen wird zu einem Synonym für bestes Spiel auf der Oboe. Später profiliert sich Holliger immer mehr auch als Dirigent und engagiert sich für vernachlässigte Werke.
Zum Auftakt der Ittinger Konzerte erfüllt sich Heinz Holliger einen Geburtstagswunsch - die Aufführung der Kammeroper «L'isola disabitata» von Joseph Haydn. Warum er gerade dieses Werk ausgesucht hat, verrät er im Gespräch mit Andreas Müller-Crepon.
Heinz Holliger zum 70. Geburtstag vom Donnerstag, 21.5.2009, 16.03 Uhr
Ausgehend von Robert Schumanns „Manfred'-Ouvertüre kreist das Gespräch um Zitate in Literatur und Musik, um Spiegelungen und formales Kalkül in romantischer Kunst - denn „Romantik ist eine Angelegenheit höchster Präzision!', wie Heinz Holliger sagt.
Scharfsinniges Analysieren von Strukturen, das Auspüren von versteckten Bedeutungen - das ist ganz Heinz Holligers Sache. In einem Ittinger Workshop gab er seine Funde ans Publikum weiter.
Über das Dirigieren als Psychohygiene, Ideenblitze unter Sauerstoffmangel, das Komponieren beim Beerenpflücken und Kinderjahre auf dem Land - Gespräche in Rom mit Heinz Holliger.
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Im November 1620 brachte die Mayflower 120 europäische Pilger an die Küste von Neuengland - an Bord nicht nur die Hoffnung auf ein besseres, von religiöser Verfolgung freies Leben, sondern auch die Musik der Alten Welt. Mehr
Mit seinen Cellokonzerten beschreitet Carl Philipp Emanuel Bach noch ziemlich unbekannte Wege. Denn bisher diente das Cello fast ausschliesslichals treuer Gefährte in der Tiefe, um das Cembalo beim Begleiten zu verstärken. Mehr