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Montag, 10.10.2011

Zum 200. Geburtstag: Der vielseitige Franz Liszt

Franz Liszt hat das klassische Solo-Rezital etabliert, die Ausdruckspalette auf dem Klavier revolutioniert und nicht nur für sein Instrument Zukunftsmusik komponiert.

Liszt-Porträt, 1847 von Barabas Miklos.

Die Jetlag-geplagten Pianistinnen und Pianisten von heute gäbe es nicht ohne ihn, und doch hat er sie alle übertroffen. Über 1000 Konzerte hat Franz Liszt zwischen 1839 und 1847 gespielt, manchmal mehrere pro Woche. Hofiert wurde er wie heutige Superstars - mit dem Unterschied, dass Liszt an den verschiedenen Orten auch immer wieder Verschiedenes gespielt hat.

Das Genie auf den Tasten war auch ein Genie beim Spielen verschiedener Rollen, ob als «Abbé» in der Priesterrobe, als feuriger Ungar, als Frauenverführer, als Zukunftsmusiker oder als überaus grosszügiger Mitmensch.

Zum 200. Geburtstag von Franz Liszt zeigt DRS 2 den grossen Komponisten in seinen vielen Facetten. Die Sendungsübersicht können Sie als

PDF-Dokument herunterladen.

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Franz Liszt (Bildstrecke)
Franz Liszt
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CD-Tipps

Buch-Empfehlungen

Liszt - ganz anders


Diskothek im Zwei vom Montag, 17.10.2011, 20.00 Uhr

Franz Liszt: Klavierkonzert Nr.1 Es-Dur

Mit seinem Klavierspiel löste er Begeisterungsstürme aus, die Damen lagen ihm zu Füssen und an seinen Kompositionen scheiden sich die Geister: Franz Liszt ist eine der schillerndsten Figuren der Romantik. Die einen bewundern ihn, die andern lehnen ihn als oberflächlichen Virtuosen ab.   Mehr

Hören (119:55)Download (MP3, 0.1MB)


Reflexe vom Freitag, 21.10.2011, 10.03 Uhr

Liszt im Licht der Ururenkelin Nike Wagner

Franz Liszt ist mehr, als es die Familientradition will: Davon ist Nike Wagner überzeugt. Sie bezeichnet ihren Ururgrossvater als Zukunftsmusiker, der als Komponist vormoderner Musik den dritten Weg gegangen ist.   Mehr

Hören (28:39)Download (MP3, 13.5MB)


Musikmagazin vom Samstag, 22.10.2011, 09.38 Uhr

Kaffee mit Louis Lortie

Louis Lortie ist Frankokanadier, Pianist und schaut spitzbübisch in die Welt. Heute lebt er in Berlin und erzählt beim Frühstück in seinem Stammlokal von der Faszination für den Komponisten, der ihn im Moment am meisten umtreibt: Franz Liszt.


    • Mehr
  • Hören (10:31)

DRS2aktuell vom Samstag, 22.10.2011, 12.03 Uhr

Liszts Ode an einen Schweizer Sehnsuchtsort

«Vallée d'Obermann» heisst der imaginäre Schweizer Sehnsuchtsort des romantischen Schriftstellers Etienne Pivert de Senancour. Franz Liszt hat Senancours gleichnamigen Roman 1835 auf seiner Reise durch die Schweiz gelesen und darüber ein Klavierstück geschrieben.


    • Mehr
  • Hören (8:09)

Echo der Zeit vom Samstag, 22.10.2011, 19.00 Uhr

Superstar Franz Liszt

Vor 200 Jahren ist in Raiding, im damaligen Ungarn, der Komponist Franz Liszt geboren worden. Aus heutiger Sicht war er ein Superstar. Wenn er zum Flügel schritt, lag ihm die Frauenwelt zu Füssen.


    • Mehr
  • Hören (4:25)

Parlando vom Sonntag, 23.10.2011, 16.07 Uhr

Das rastlose Leben des Franz Liszt

Franz Liszt Superstar oder Genie im Abseits? Bis heute ist sein Name gut für das Geschäft: der markante Kopf mit den glatten langen Haaren, den buschigen Brauen über der schmalen Nase und den hellen, eng stehenden Augen leuchtet auf Buchdeckeln und CD-Hüllen. Liszt in Bronze, Liszt in Gips, auf Plaketten und Karikaturen.   Mehr

Hören (52:00)Download (MP3, 0.1MB)


Parlando vom Sonntag, 30.10.2011, 16.03 Uhr

Franz Liszt: Der Komponist als Don Juan

Gräfin Marie d'Agoult (1805-1876) und Fürstin Carolyne zu Sayn-Wittgenstein (1819-1887) sind viele Jahre lang Franz Liszts Lebensgefährtinnen. Beide sind adelig, beide verlassen wegen ihrer «amou fou» ihre Heimat, redigieren Liszts Texte, unterstützen ihn mit ihrem Vermögen, streiten sich um das Sorgerecht von Maries unehelich geborenen Kindern und kämpfen gegen Liszts zahlreiche Liebesaffären.   Mehr

Hören (53:44)Download (MP3, 0.1MB)


Diskothek im Zwei vom Montag, 31.10.2011, 20.00 Uhr

Franz Liszt: Präludium und Fuge über B-A-C-H

Im Rahmen des Internationalen Orgelsymposiums Zürich fand in den Französischen Kirche eine öffentliche Ludothek statt. Und da war im Liszt-Jahr 2011 auch sein Orgelwerk ein Thema. Interpretiert wird deshalb Liszts Hommage an Bach «Präludium und Fuge über B-A-C-H».   Mehr

Hören (119:50)Download (MP3, 0.1MB)


Mehr zum Stichwort:

  • Franz Liszt

Schnellsuche:
Franz Liszt - Spuren im Web

Sein Leben, sein Werk (wikipedia.org)

Thematisch-chronologisches Werkverzeichnis (klassika.info)

Liszt Stammbaum (geneanet.org)

Ungarn feiert Liszt Ferenc

Liszt-Museum in Budapest

Franz-Liszt-Museum, Bayreuth

Liszt hören (pianosociety.com)

Liszts musikalische Werke digitalisiert

 

Was Liszt am Rheinknie umtrieb

Franz Liszt hat die Schweiz oft bereist und seine Eindrücke in vielen Klavierstücken verarbeitet. Helvetischen Boden hat der Komponist erstmals 1835 in Basel betreten. Hier blieb er zwar nur gerade 14 Tage lang. Doch die zwei Wochen waren spannend genug, dass nun eine Ausstellung in der Bibliothek der Musik-Akademie Basel auf diese Zeit blickt.

Beitrag aus DRS2aktuell vom Dienstag, 4.10.2011, 12.03 Uhr

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