Die Hauptdarsteller: Maya Boog und Saimir Pirgu. (SF/Nathan Beck)
«La Bohème» im Hochhaus
Nach dem Erfolg von «La Traviata im Hauptbahnhof» wechselt das Schweizer Fernsehen vom öffentlichsten Ort der Schweiz zum privatesten und produziert Giacomo Puccinis Oper «La Bohème» in einem Hochhaus. Am 29. September ist diese aussergewöhnliche Operninszenierung auf SF 1 zu sehen.
Eine Hochhaussiedlung im Gäbelbachquartier in Bern-Bethlehem. Strenge Fassaden, 250 Wohnungen pro Haus – Menschen aus mehr als 20 Nationen. In diese multikulturelle Vorstadtwelt bricht die Oper ein. Das Fernsehpublikum erlebt das Pathos von «La Bohème» in den Mietwohnungen eines Berner Hochhausquartiers.
Gespielt und gesungen wird live im ganzen Hochhaus: in den Wohnungen, in der Waschküche, im Fahrstuhl und auf dem Dach. Die Gastgeber erzählen ihre Geschichte, lauschen gespannt: Rodolfos Arie «Che gelida manina» aus dem Küchenfenster lässt keinen kalt. Das Liebesduett erklingt im Fahrstuhl, das erschütternde Finale im Nussbaumschlafzimmer drei Etagen höher.
Das Schweizer Fernsehen inszeniert «La Bohème im Hochhaus» in enger Zusammenarbeit mit dem Stadttheater Bern, dem Berner Sinfonieorchester und den Bewohnerinnen und Bewohnern des Gäbelbachquartiers in Bern-Bethlehem. Arte, TSR und RSI sind Koproduzenten und übertragen die Operninszenierung ebenfalls live.
