«Mathilde Möhring» von Theodor Fontane
Blick über die Spree auf das alte Berlin im Jahr 1885.
Mathilde Möhring ist eine äusserlich wenig anziehende, aber pragmatisch veranlagte junge Frau, die mit ihrer Mutter in Berlin lebt. Bei ihnen wohnt ein Untermieter: der verträumte und ein wenig nachlässige Jurastudent Hugo Grossmann. In ihm sieht Mathilde die Chance, aus den ärmlichen Verhältnissen auszubrechen.
Als sein ehrgeiziger und kluger Schatten treibt sie den jungen Faulenzer durchs Studium. Schliesslich bringt sie ihn sogar auf den Bürgermeisterposten im Städtchen Woldenstein. Doch der Erfolg hält nicht lange an: Hugo zieht sich eine Lungenentzündung zu, die ihn das Leben kostet - und «Thilde» steht scheinbar wieder am Anfang.

