International vom Samstag, 28.1.2012, 09.08 Uhr
Die Italiener verzichten auf neue Kleider, in den Niederlanden fallen Busse und S-Bahnen aus, eine Irin denkt ans Auswandern. Das sind ganz konkrete Folgen der Eurokrise und der Sparpolitik im Alltag. Zwei renommierte Ökonomen erklären, wo das in der Summe hinführen könnte. Die beiden sind sich nur in einem einig: auf dem Spiel steht das europäische Sozialmodell.
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International vom Samstag, 21.1.2012, 09.08 Uhr
Autoritär und schnell baute Viktor Orban nach seinem Wahlsieg 2010 Ungarn um. Die «Revolution in der Wahlkabine» bescherte ihm die Zweidrittelmehrheit im Parlament, das seinen «Staatsumbau» meist debattenlos durchwinkte. Doch Orbans Nationalismus, Medien-Gängelung und Aushöhlung der Demokratie spaltet das Land. Während sich die EU mit Kritik an Ungarn schwer tut, wächst dort der Widerstand.
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International vom Samstag, 14.1.2012, 09.08 Uhr
Vor einem Jahr forderte die arabische Demokratiebewegung ihr erstes prominentes Opfer: Der tunesische Präsident Ben Ali musste Hals über Kopf das Land verlassen. Viele der arbeitslosen und armen Demonstranten hofften auf wirtschaftliche Besserung nach dem politischen Machtwechsel. Diese Hoffnungen sind nicht in Erfüllung gegangen. Der «Arabische Frühling» hat die Wirtschaft in Tunesien und Ägypten noch tiefer in die Krise getrieben.
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International vom Samstag, 7.1.2012, 09.08 Uhr
Zwei Jahre nach dem Erdbeben in Haiti lebt immer noch eine halbe Million Obdachloser in Zelten und hofft auf eine bessere Unterkunft. Die Aufräumarbeiten sind in vollem Gang: Knapp die Hälfte des Schuttes ist nach Schätzungen der Uno geräumt. Es wird auch gebaut. Vor allem in der Provinz, weniger in der Hauptstadt Port-au-Prince - obwohl es dort grosse Pläne gibt.
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International vom Samstag, 31.12.2011, 09.08 Uhr
Korruptionsvorwürfe, Parteispaltung und der Tod von Übervater Jörg Haider - Österreichs Rechte hat alles überlebt. In den Umfragen kommt die «soziale Heimatpartei», wie sich die FPÖ heute selbst lobt, wieder in die Spitzenränge. H.C. Strache, der neue Führungsmann, meldet öffentlich den Anspruch auf Kanzlerschaft an - mit den alten Themen «Heimat», «Asylanten» und «Brüssel». Den Regierungsparteien SPÖ und ÖVP fehlen die Antworten, sie managen die Krise, die FPÖ staubt ab.
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