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Hörpunkt: «Bitte warten!»

Lassen Sie sich Zeit - Zeit, sich mit dem Warten auseinanderzusetzen – sei es im Radiofeature, in Gesprächen, im Essay oder in der Musik. DRS 2 fragt Menschen, worauf sie im Leben warten, und gibt Antworten darauf, worauf Juden, Christen und Muslime warten. Wie warten der Zen-Lehrer Niklaus Brantschen oder der Philosoph Hans Saner? Wie steht es mit dem Warten auf ein Kind? Und wie warten Musiker auf ihren Auftritt? «Hörpunkt» - ein Hintergrund von DRS 2.

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vom Sonntag, 2.12.2007, 20.00 Uhr

Wart' mal schnell - oder: Wer nimmt sich heute noch Zeit für die Zeit?

In Zeiten, in denen wir meinen, die Uhr sei die Zeit, ist Warten fast ein krimineller Akt, weshalb wir die Zeit bisweilen totschlagen. Einer, der sich indessen immer Zeit für die Zeit nimmt, ist der Münchner Wirtschaftspädagoge und Zeitforscher Karlheinz Geissler. Er ist ein Gegner des eiligen Geistes und fühlt sich wohl in der Warteschlaufe. Denn: 'Zu spät kommt man immer rechtzeitig,' sagt Geissler und nimmt sich viel Zeit für ein Hörpunkt-Gespräch mit Hansjörg Schultz.

Hören (25:59)


vom Sonntag, 2.12.2007, 15.00 Uhr

Im Wartsaal - Radiofeature

Kathrin Ueltschi sitzt im altehrwürdigen SBB-Wartsaal und fragt die Leute, worauf sie warten. Sie wartet zusammen mit Mensch und Tier beim Tierarzt und besucht den Wartsaal Gefängnis. Was geht den Menschen durch den Kopf beim Warten, was tun sie oder was tun sie eben nicht an diesem Zwischenort - an diesem Ort zwischen Aufbrechen und Ankommen.

Hören (58:42)


vom Sonntag, 2.12.2007, 16.03 Uhr

Warten auf den Einsatz - der Musiker in Lauerstellung

Was macht eigentlich der Hornist, wenn er in der Oper eine halbe Stunde lang nichts zu spielen hat? Wie viele Takte dauert eine Kaffeepause? Ist das Warten ein Teil der Musik? Fragen über Fragen - Antworten darauf in der Reportage aus dem Orchestergraben von Valerio Benz.

Hören (49:51)


vom Sonntag, 2.12.2007, 17.30 Uhr

Die gestundete Zeit - ein Radioessay über das Warten

Wir warten zwar meist mit Ungeduld, aber gerade im Zeitalter der Beschleunigung enthüllt das Warten sein Janusgesicht. Denn in den Pausen und Intervallen steckt nicht nur ein großes Poten-tial für Ärger, Angst und Langeweile, sondern auch das Moment der Möglichkeit, der Überraschun-gen und des Glücks. In Reflexionen und Szenen aus dem Alltagsleben und der Literatur geht die Sendung dem Phänomen des Wartens, der Umwege und der Langsamkeit nach. Warten ist eine Zumutung. Und doch ist es das Einzige, was uns das Nagen der Zeit fühlbar und ihre Versprechen erfahrbar macht.

Hören (55:55)


vom Sonntag, 2.12.2007, 12.00 Uhr

In Erwartung - Warten auf das Kind

Früher waren Frauen in Erwartung. Oder sie waren guter Hoffnung. Heute sind sie schwanger. Was früher im Dunkel des Uterus sich entwickelte, wird heute schon ganz früh getestet, gemessen, gescreent, analysiert und mit Ultraschall und anderen hochtechnischen Verfahren aus dem Dunkel ans Licht gebracht. All diese Routineuntersuchungen haben die neunmonatige Wartezeit revolutioniert. Mit welchem Gewinn? Und welchen neuen Fragen?

Hören (25:20)


vom Sonntag, 2.12.2007, 12.40 Uhr

Kulturen des Wartens - Kleine Weltreise zu wartenden Menschen und ihrer Musik

Gesittet stellen sich Engländerinnen und Iren an Kassen, Schaltern oder vor Bussen in die Reihe. Schlangestehen vor dem Lebensmittelgeschäft ist in Russland zwar Vergangenheit, aber auf Amtsstellen braucht es Ausdauer wie zu Sowjetzeiten. Und in Uganda hat man Zeit. Da wartet eine Familie am Ufer des Nils tagelang auf eine Mitfahrgelegenheit. - Warten ist nicht gleich warten. Beobachtungen von SR DRS-Auslandkorrespondenten. Dazu servieren wir ein multikulturelles Musikprogramm.

Hören: Warten in Irland (5:05)


vom Sonntag, 2.12.2007, 11.03 Uhr

Plädoyers von Hans Saner und Niklaus Brantschen

Warten ist eine Kunst. Und die muss, wie jede Kunst, geübt werden. Die Kirchen haben dafür die vier Wochen vor Weihnachten vorgesehen, den Advent. Östliche Traditionen wie der Buddhismus legen Wert auf den gegenwärtigen Moment - vor lauter Warten kann man nämlich den Augenblick verpassen. Gedanken zur Kunst des Wartens vom Theologen und Zen-Lehrer Niklaus Brantschen und vom Philosophen Hans Saner.

Hören (25:47)


Perspektiven vom Sonntag, 2.12.2007, 08.30 Uhr

Ein neuer Himmel - eine neue Erde - auf was Juden, Christen und Muslime warten

Juden warten darauf, dass der Messias kommt - Christen darauf, dass er wieder kommt. Muslime erwarten vom Jenseits einen kühlen Paradiesgarten. - Aber, ist das wirklich alles, worauf Juden, Christen und Muslime warten? Was eint oder trennt die drei abrahamitischen Religionen im Warten?

Hören (27:37)Download (MP3, 12.0MB)


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Warten braucht Geduld - testen Sie sich selbst!

Das chinesische Spiel Mahjongg ist das Geduldsspiel par excellence. Testen Sie sich selbst - mit dem DRS2-Spiel!

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