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Hörpunkt: Luft von anderen Planeten

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Die Sendung «Hörpunkt: Luft von anderen Planeten» wurde am Dienstag, 2.2.2010 zum letzten Mal ausgestrahlt.
Hier finden Sie das Sendungs-Archiv:

Hörpunkt: Luft von anderen Planeten vom Dienstag, 2.2.2010, 21.00 Uhr

1970

Die Beatles sind schon am Ende, Bob Dylan beschert mal Hoch-, mal Tiefpunkte; J. Loussier und W. Swingle präsentieren Bach als Jazzer; Ravi Shankar macht den Raga populär und der Film «2001» die Musik Ligetis. Steve Reich und Arvo Pärt reizen die Avantgarde-Anhänger aufs Blut, Robert Moog schaltet den Synthesizer an, und Keith Jarrett spielt auf einem verstimmten Flügel sein «Köln Concert».

Hören (49:27)


Hörpunkt: Luft von anderen Planeten vom Dienstag, 2.2.2010, 15.03 Uhr

Intermezzo

Was im Hörpunkt auch noch hätte vorkommen können: Vielleicht die wellenschlagenden «Ondes Martenot», die Mikrotöne des amerikanischen Instrumentenbauers Harry Partch oder die Stimmakrobatik der Sängerin Huong Thanh in der traditionellen vietnamesischen Cai Luong-Oper? Eine Klang-Collage ohne viele Worte, quer durch die Musikstile, überraschend kombiniert.


Hörpunkt: Luft von anderen Planeten vom Dienstag, 2.2.2010, 14.15 Uhr

2000

Die bunte, unübersichtliche Vielfalt der Gegenwart: Everything goes von Tan Duns «Hongkong Symphony» bis zu Cyrill Schläpfers «Urmusig», von Jazz aus Afrika bis zur E-Musik aus Indonesien.

Hören (51:51)


Hörpunkt: Luft von anderen Planeten vom Dienstag, 2.2.2010, 13.30 Uhr

1985

Boulez schreibt mit «Repons» das erste Meisterwerk der live-elektronischen Musik, Stockhausen dagegen eine siebentägige Oper «Licht». Punk, Rap und Disco schillern in hundert flüchtigen Varianten und die Volksmusik findet zu ihren Ursprüngen zurück.

Hören (31:05)


Hörpunkt: Luft von anderen Planeten vom Dienstag, 2.2.2010, 13.00 Uhr

1970

Steve Reich und Arvo Pärt reizen die Avantgarde-Anhänger aufs Blut, Robert Moog schaltet den Synthesizer an, und Keith Jarrett spielt auf einem verstimmten Flügel sein «Köln Concert».

Hören (36:15)


Hörpunkt: Luft von anderen Planeten vom Dienstag, 2.2.2010, 12.00 Uhr

1970

Die Beatles sind schon am Ende, Bob Dylan beschert mal Hoch-, mal Tiefpunkte. J. Loussier und W. Swingle präsentieren Bach als Jazzer.  Ravi Shankar macht den Raga populär und der Film «2001» die Musik Ligetis.

Hören (13:05)


Hörpunkt: Luft von anderen Planeten vom Dienstag, 2.2.2010, 11.03 Uhr

1955

In Darmstadt misten einige jugendliche Hitzköpfe mal so richtig den Laden aus: Boulez, Stockhausen, Nono. Ein Zen-angehauchter Westküstenkomponist namens Cage spielt etwas mit, breitenwirksam lancieren die USA Bernsteins «West Side Story», Presleys «RocknRoll» sowie Bebop und Hardbop, und Miles Davis revolutioniert den Jazz mit «Birth of the Cool».

Hören (73:46)


Hörpunkt: Luft von anderen Planeten vom Dienstag, 2.2.2010, 10.20 Uhr

1940

Die Politik komponiert mit: Schostakowitsch gelobt der Partei mit seiner 5. Sinfonie ideologische Besserung, Messiaen schreibt sein «Quatuor» in einem Kriegsgefangenenlager. Jüdische und linke Komponisten finden sich mit Glück in den USA wieder, mit Unglück im KZ. Der Jazz wandelt sich zum Swing, und die Alte Musik erscheint mit Monteverdi erstmals auf der Schellackplatte.

Hören (24:12)


Hörpunkt: Luft von anderen Planeten vom Dienstag, 2.2.2010, 09.45 Uhr

1925

Die Komponisten der Wiener Schule schreiben Werke für die Ewigkeit und sichern sich mit der Zwölf-Tonmusik ab. Um sie herum entsteht viel «Zeitkunst» à la mode: Klassik mit «Negerjazz» und Zirkusmusik und Sirenen und Flugzeugpropeller. Ein Trompeter namens Louis Armstrong macht Furore, Kern und Hammerstein schreiben das erste klassische Musical, Bartok sammelt mit dem Phonographen «Bauernmusik».

Hören (43:04)


Hörpunkt: Luft von anderen Planeten vom Dienstag, 2.2.2010, 09.06 Uhr

1910

Schönberg emanzipiert die Harmonik, Strawinsky den Rhythmus, Varèse den Klang, Ives erfindet die Collage. Aus der Musik der schwarzen Sklaven entstehen Blues und Ragtime, die Operette erlebt mit Lehar eine neue Blüte und das Grammophon trägt alles mit viel Rauschen in die Wohnstuben.  Mehr

Hören (46:12)

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