Malama will in den Bundesrat
Peter Malama diskutiert mit Nationalratskollegen. (Reuters)
Der Basler FDP-Nationalrat Peter Malama bewirbt sich um die Nachfolge von Bundesrat Hans-Rudolf Merz. Der 49-jährige Direktor des Gewerbeverbands Basel-Stadt gab seine schon unmittelbar nach dem Merz-Rücktritt in Aussicht gestellte Kandidatur vor den Medien bekannt.
Nominiert wurde Malama von der Basler FDP. Unterstützt wird seine Kandidatur auch von der Liberal-demokratischen Partei (LDP). Die beiden Parteien, die sich auf nationaler Ebene zusammengeschlossen haben, gehen im Stadtkanton weiterhin getrennte Wege.
Zweite Basler Kandidatur
Malama ist bereits der zweite Bundesratskandidat aus dem Kanton Basel-Stadt, der bisher erst zwei Bundesräte stellte und seit 1973 nicht mehr in der Landesregierung vertreten ist. Ins Rennen gestiegen ist auch SP-Regierungsrätin Eva Herzog, die Nachfolgerin von Bundesrat Moritz Leuenberger werden möchte.
Seit 2007 im Nationalrat
Malama hatte 2005 bis 2009 im Basler Grossen Rat politisiert und wurde 2007 Nationalrat. Dort gehört er der Sicherheitspolitischen Kommission und der Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur an. Im Militär bekleidet er den Rang eines Obersten im Generalstab.
Beruflich ist Malama, der in Basel Wirtschaft studiert hatte, seit 2001 Direktor des Gewerbeverbands Basel-Stadt. Der Vater von drei Kindern gibt als Muttersprache Französisch an - aufgewachsen ist er in einem zweisprachigen Elternhaus. (luek, sda)
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