SendetermineDRS2aktuell vom Samstag, 11.2.2012, 12.03 Uhr
Samstag, 11.2.2012, 12.03-12.30 Uhr, DRS 2
Cecilia Bartoli als Desdemona
Ganze Sendung
Verdi hat eine gemacht, aber vor ihm eben auch schon Gioacchino Rossini: Eine Vertonung des Shakespeare-Stoffes OTELLO. Der Mohr von Venedig. Damals war Rossini ein Renner, heute kennt man fast nur Verdis Version. Sogar im Opernhaus Zürich, da ist Rossini gestern Abend das erste mal überhaupt aufgeführt worden ist. Musikkritikerin Annelis Berger war da und erklärt zuerst, warum diese Oper so vernachlässigt worden ist. Mehr
Heimspiel. eine ägyptisch-bernische Tanz-Produktion
In der Dampfzentrale Bern gabs gestern im Rahmen des Festivals Heimspiel eine weitere Tanzpremiere mit dem Titel „Whilst closely gazing at the soup", was etwa so viel heisst wie "während wir in die Suppe blickten oder starrten". Choreografie und Tanz: Daria Gusberti aus Bern - und : aus Kairo: Karima Mansour. Eigentlich hätte dieses Stück bereits vor einem Jahr aufgeführt werden sollen, aber als in Aegypten die Revolution losbrach und die Menschen auf dem Tahrir-Platz für ein neues Aegypten kämpften, entschied sich Karima Mansour, dass ihr Platz dort sei. Politik kommt VOR der Kunst.....Jetzt ist sie zurück - in Bern. Tanzkritierin Maya Künzler erklärt, inwiefern es ein politisches Stück geworden ist. Mehr
100 Jahre Babelsberg
Zur Zeit redet alles über den Potsdamer-Platz in Berlin, über Glanz und Glamour und über die Prominenz, die Abend für Abend über den roten Berlinale-Teppich stöckelt. Wir reden darüber, wo Filmbilder einst laufen lernten. Das war wie man gemeinhin annehmen könnte nicht etwa in Hollywood, das war in Berlin, im Filmstudio in Babelsberg vor 100 Jahren. Nebst Liebe, Leidenschaften, Intrigen und Katastrophen erlebte dieses Filmstudio Babelsberg auch vier verschiedene politische Systeme. Was sich auch in der Filmproduktion wiederspiegelt. Ein Rückblick von Michael Marek. Mehr
Lokaltermin: Autonome Schule Zürich
Bildung ist ein Menschenrecht. So sagt es Artikel 26 der UNO-Menschenrechtscharta. Doch nicht alle Menschen in der Schweiz haben Zugang zu Bildung - etwa erwachsene Sans-Papiers oder Menschen mit wenig Geld. Eine Gruppe idealistischer Männer und Frauen haben darum in Zürich eine Autonome Schule gegründet. Hier ist der Unterricht gratis, und die Lehrkräfte verdienen nichts: Alles basiert auf Freiwilligkeit. In einer Baracke beim alten Zürcher Güterbahnhof neben einer lärmigen Ausfahrtstrasse findet der Unterricht statt. Christina Caprez hat eine Deutschstunde besucht - und zuerst die Schülerinnen und Schüler gefragt, woher sie kommen. Mehr
