Film-Tipp: Drachenreiten in 3D
Schwarzer Ferrari der Lüfte: Hicks auf seinem gezähmten Drachen. (Universal)
Eigentlich wäre das Leben im Wikingerdorf ganz nett, wenn da bloss nicht dieses Ungeziefer wäre. Ungeziefer, das Dimensionen zwischen Bernhardiner und Elefant erreicht. Ungeziefer, das Feuer speit. Regelmässig fallen Drachen über das Wikingerdorf her, um sich an den Schafen gütlich zu tun.
Kampf gegen Drachen
Deshalb kämpfen die Wikinger seit Generationen gegen die Drachen. Auch der junge Hicks träumt davon, einmal ein Drachenkrieger zu werden. Doch als er eines Morgens einen verletzten Drachen findet, hilft er ihm, anstatt ihn zu töten.
So findet Hicks heraus, dass Drachen ganz anders sind, als die Menschen glauben. In Wahrheit sind es friedliche Tiere, die sich ebenso gern am Hals kraulen lassen wie Katzen. Aber wie kann Hicks das den anderen Wikingern klar machen?
Ein Muss-Film
Mit «How to Train Your Dragon - Drachenzähmen leicht gemacht» haben die Macher von «Shrek» wiederum einen tollen Trickfilm-Spass für die ganze Familie (Kinder ab 6) realisiert.
Das abwechslungsreiche Drehbuch, der sympathische Witz, die skurrilen Figuren und die atemberaubenden 3D-Effekte sorgen für ein kurzweiliges Kino-Highlight. Muss man sehen.
Besserer 3D-Eindruck
Weil reine 3D-Trickfilme ohne Schauspieler weniger Details in die Bilder packen, wirkt der 3D-Effekt viel verblüffender als bei Filmen wie «Avatar» oder «Alice in Wonderland». Wer also die Gelegenheit hat, soll unbedingt in ein 3D-Kino gehen. Es lohnt sich.
Übrigens: Einer der kreativen Köpfe hinter diesem Trickfilm ist der Schweizer Simon Otto. Er war als «Head of Character Animation» verantwortlich für die Gestaltung sämtlicher Figuren. Zuletzt hatte Otto an den Trickfilmen «Kung Fu Panda» und «Bee Movie» mitgewirkt. (rb)
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