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Donnerstag, 11.3.2010

KulturNullZehn: Ein Blick zurück nach vorn

Wie hat die Kultur den Sprung ins neue Jahrtausend geschafft?

Quo vadis, Kultur? Ein Besucher der Ausstellung «Oui !» an der Expo.02. (Keystone)

Was haben die Nuller-Jahre mit der Kultur gemacht? Sie haben sie verändert, klar. Aber wie? Da war die expo.02, die im Rückblick nicht nur das Nachdenken über die Schweiz verändert, sondern auch eine neue Art der Zusammenarbeit von Wirtschaft und Kultur vorgeführt hat und deren Netzwerke bis heute wirken. Da sind Scharen von KulturmanagerInnen auf den Markt gekommen, die Kultur wurde zum Standortfaktor und die sogenannte «Kreativwirtschaft» zum Label für die Tourismusindustrie.

In der einwöchigen Schwerpunktserie «KulturNullZehn» blickt die Kulturredaktion von DRS 2 zurück aufs vergangene Jahrzehnt und versucht damit die die Zukunft der Kultur in den Blick zu bekommen. Wir lassen Künstlerinnen, Kulturunternehmer, Philosophinnen und Soziologen zu Wort kommen, debattieren über Thesen und stellen uns folgenden Fragen: Welchen «kulturellen Fussabdruck» haben die Nuller-Jahre hinterlassen? Mit welchem Kulturbegriff haben wir das neue Jahrzehnt betreten? Welche gesellschaftliche Rolle wird die Kunst in diesem Jahrtausend spielen?

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Die Nullerjahre aus kultureller Sicht (Bildstrecke)
Die Nullerjahre aus kultureller Sicht
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KulturNullZehn: Die Thesen

«3 Thesen - 2 Gäste - 1 Sendung» - so lautet die formale Spielregel für die Serie «KulturNullZehn». Praktisch heisst das: Als Grund- und Ausgangslage für die Sendung werden drei Thesen formuliert, die die Fragestellungen, Tendenzen, Beobachtungen, Feststellung und Veränderung  bündeln.  Mehr


Reflexe vom Montag, 15.3.2010, 11.03 Uhr

KulturNullZehn: Kristallisationspunkt Expo.02

Wer nach dem kulturellen Fussabdruck des ersten Jahrzehnts fragt, kommt nicht um die Expo.02 herum: Hier entwickelten sich wirksame Netzwerke, die Kultur wurde massentauglich und verlor ihre verkrampfte Distanz zur Wirtschaft.   Mehr

Hören (28:06)Download (MP3, 13.0MB)


Reflexe vom Dienstag, 16.3.2010, 11.03 Uhr

KulturNullZehn: Die Erfindung der «Leuchttürme»

Kultur muss dem Standortmarketing dienen: Diese Vorstellung ist heute fest in den Köpfen verankert. Ebenso gilt, dass es dafür Kulturinstitutionen mit möglichst grosser Ausstrahlung braucht, sogenannte «Leuchttürme».   Mehr

Hören (28:53)Download (MP3, 13.4MB)


Reflexe vom Mittwoch, 17.3.2010, 11.03 Uhr

KulturNullZehn: Die KünstlerInnen - Wer bin ich?

Das Selbstverständnis und die gesellschaftliche Position der Künstlerinnen und Künstler scheinen heute so unklar wie noch nie. Sind sie die Seismographen der Gesellschaft? Müssen sie, um erfolgreich zu sein, vor allem gute Unternehmer sein? Ist politische Kunst heute noch möglich?   Mehr

Hören (28:31)Download (MP3, 13.2MB)


Reflexe vom Donnerstag, 18.3.2010, 11.03 Uhr

KulturNullZehn: Wozu Kunst?

Der Kultur- und der Kunstbegriff ist brüchig geworden: Die Ökonomisierung der Kultur und die Kulturalisierung der Ökonomie hebeln die konventionellen Wertevorstellungen aus. Die Kunst verliert ihre Aura und die Kultur scheint mit den Erwartungen, die an sie gerichtet werden, überfordert zu sein.   Mehr

Hören (27:57)Download (MP3, 13.0MB)


Reflexe vom Freitag, 19.3.2010, 11.03 Uhr

KulturNullZehn: Welche Zukunft hat die Kultur?

Was hat das erste Jahrzehnt dieses Jahrhunderts in Kultur und Kunst an Neuem gebracht, von dem anzunehmen ist, dass es im nächsten Jahrzehnt weiterwirken wird? Die intensivierte Nutzung der neuen Medien beispielsweise wird vermutlich Rezeption und Wesen der Kunst verändern. Verschmelzen Autor und «User»?   Mehr

Hören (28:13)Download (MP3, 13.1MB)


Download zum Beitrag:

  • KulturNullZehn: Text zur Serie von Karin Salm und Dagmar Walser (82.0KB, PDF)

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Charmant und ein bisschen daneben

Sonntagskinder sind Leute, denen alles ein bisschen leichter fällt, die quasi auf der Sonnenseite des Lebens stehen. Die Schweizer Autorin Milena Moser hat ihren neusten Roman nun aber den «Montagskindern» gewidmet.  Mehr

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