Film-Tipp: Besser als das Original
Tom Hanks als Professor Robert Langdon (Walt Disney)
Genau vor drei Jahren ging Tom Hanks in Paris auf mystische Schnitzeljagd. Der Thriller hiess «The Da Vinci Code» (deutsch: «Sakrileg») und war Ron Howards Verfilmung des gleichnamigen Romans von Dan Brown. Ein tolles Buch, eine weniger tolle Verfilmung. Deshalb schraubte man die Erwartungen nicht allzu hoch, als Tom Hanks und sein Freund Ron Howard sich daran machten, einen weiteren Bestseller von Dan Brown zu verfilmen: «Angels & Demons» (deutsch: «Illuminati»). Doch alle Vorsicht war unbegründet: Die zweite Brown-Verfilmung ist klar besser als die erste.
Wieder führt Tom Hanks als Symbologe Robert Langdon eine hoch dramatisches Schnitzeljagd an, doch diesmal führt sie durch Rom und den Vatikan. Und Regisseur Howard, der zuletzt mit «Frost/Nixon» überzeugte, setzt die grandiosen Schauplätze gekonnt in Szene.
Der Geheimbund der Illuminati will den Vatikan zerstören. Und zwar mit einer Bombe aus Antimaterie, die aus dem Genfer CERN gestohlen wurde. Es ist ein Rennen gegen die Zeit, bei dem drei Kardinäle und diverse Fusssoldaten des Vatikans ihr Leben verlieren. Das ist überraschend spannend, obwohl der Film extrem dialoglastig ist, da ständig irgendjemand irgendetwas erklärt.
Wer vertrackte Verschwörungsstorys liebt, kommt bei «Illuminati - Angels & Demons» voll auf seine Rechnung.
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