Film-Tipp: Tom und Julia
Mercedes Tainot (Julia Roberts) lässt für ihren Rhethorik-Schüler Larry Crowne (Tom Hanks) nicht nur die Scheibe runter. (Rialto)
6 = phänomenal; 5 = sehr gut; 4 = gut;
3 = akzeptabel; 2 = schlecht; 1 = unter jedem Bär
Larry Crowne (Tom Hanks) verliert seinen Job in einem Warenhaus, für den man definitiv keinen Uni-Abschluss braucht, nur, weil er keinen Uni-Abschluss hat. Also geht der leicht aus der Mode geratene Herr ans College.
Dort belegt er einen Rhetorik-Kurs bei Mercedes Tainot (Julia Roberts), die ihrerseits schon bessere Tage gesehen hat. Da werden uns also zwei alternde Hollywood-Stars als alternde Normalos verkauft.
Zwei Top-Stars
Das funktioniert überraschend gut. Zum einen liegt das am schmissigen Drehbuch von Nia Vardalos, die mit «My Big Fat Greek Wedding» 2002 einen internationalen Überraschungserfolg landete (der übrigens von Tom Hanks finanziert wurde).
Zum andern liegt es tatsächlich an Tom Hanks und Julia Roberts, die in diesem Film locker und spielfreudig rüber kommen. Und ich, der Julia Roberts in der Regel nicht ausstehen kann, sage das nicht leichtfertig.
Regie und Hauptrolle in einem
«Larry Crowne» könnte sich zum Komödienhit dieses Sommers entwickeln, denn der witzige Film ist luftig leicht, hat «kurlige» Nebenfiguren und läuft auch an zahlreichen Openair-Kinos. Ein richtiges Feelgood-Movie eben.
Und wer ist für die Inszenierung verantwortlich? Tom Hanks himself. Nach «That Thing You Do» (1996) ist dies erst Hanksʼ zweiter Spielfilm als Regisseur. Und die locker-flockige Geschichte liegt dem 54-jährigen Hollywood-Star ganz offensichtlich. (rb)
Filmbären:
6 = phänomenal; 5 = sehr gut; 4 = gut; 3 = akzeptabel; 2 = schlecht; 1 = unter jedem Hund
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