Kopf-an-Kopf-Rennen um Olympia 2018
Pjongjang macht Werbung für seine Kandidatur. (Keystone)
Im südafrikanischen Durban entscheiden die 100 Mitglieder des Internationalen Olympischen Komitees, wer die Olympischen Winterspiele 2018 durchführen darf.
Um die Spiele bewerben sich zwei europäische Wintersportorte und ein asiatischer. Zwar gibt es keinen klaren Favoriten, doch werden die Chancen für Pyeongchang besonders gut eingeschätzt, weil der südkoreanische Ort sich bereits zweimal vergebens beworben hatte.
Südkorea: Pyeongchang
Pyeongchang hatte sich bereits um die Spiele 2010 und 2014 bemüht, war aber Vancouver und Sotschi unterlegen. Die Südkoreaner nutzten die Zeit, um ihre Kandidatur stark zu verbessern. Pyeongchang wäre die erste asiatische Stadt ausserhalb Japans, die Olympische Winterspiele organisieren würde.
Deutschland: München
München will mit soliden Finanzen und klimaneutralen Spielen punkten. Ausserdem hat auch Deutschland viel Erfahrung beim Durchführen von sportlichen Grossanlässen. München wäre die erste Stadt in der Geschichte der Olympischen Spiele, die sowohl Sommer- als auch Winterspiele durchgeführt hätte.
Frankreich: Annecy
Annecy gilt als Aussenseiterkandidatur, kann aber auf die lange Tradition und die sehr gute Infrastruktur verweisen. Frankreich hat mit Chamonix 1924, Grenoble 1968 und Albertville 1992 viel Erfahrung aufzuweisen. Annecy könnte Konkurrenz aus den eigenen Reihen bekommen, denn Paris liebäugelt mit Olympischen Sommerspielen. (bat, sda)
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