Solothurner Filmtage 2010
Der mit 60 000 Franken dotierte «Prix de Soleure» ging an den Dokumentarfilm «Nel giardino dei suoni» (Im Garten der Klänge) des Baslers Nicola Belluci. Die Jury lobte das Porträt eines blinden Musiktherapeuten als «machtvolles Manifest der Menschenwürde».
Ebenfalls ein Dokumentarfilm machte das Rennen um den Publikumspreis: Der Tanzfilm «Bödälä - Dance the Rhythm» von Gitta Gsell wurde bei den Vorführungen begeistert beklatscht. Ein Zeichen, dass sich die Solothurner Filmtage vom einstigen Selbsthilfeanlass der Filmemacher zum Publikumsanlass gewandelt haben.
Wenig Hervorrangendes
Inhaltlich hingegen haben die diesjährigen Filmtage weniger überzeugen können. Der prämierte Film «Nel giardino dei suoni» sei denn auch einer der wenigen wirklich hervorrangenden Filme gewesen, wie DRS 2-Filmredaktor Michael Sennhauser konstatiert. Alles in allem sei die 45. Ausgabe eher unterdurchschnittlich ausgefallen.
Weiterführende Links zum Beitrag:
Mehr zu den Stichwörtern:
