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Der «Haydn-Saal» im Schloss Esterhàzy mit Haydn-Büste

Letztes Update: Dienstag, 19.5.2009

2009: Das Haydn-Jahr

Der Todestag von Joseph Haydn jährte sich am 31. Mai 2009 zum 200. Mal. Eine willkommene Gelegenheit also, um das äusserst umfangreiche, vielfältige und meist hochkarätige, aber immer noch stark vernachlässigte Schaffen des Meisters zu würdigen.

Joseph Haydn gilt als Gründer der Klassischen Musik und wird von Fachleuten als ebenso wichtig wie Mozart oder Beethoven eingestuft. Jedoch fristet er im aktuellen Musikleben immer noch ein Schattendasein - mit Ausnahmen freilich. Populär sind seine Oratorien und einige Messen. In den Konzertsälen begegnet man gelegentlich den Londoner Sinfonien. Und bei den Streichquartettensembles bilden Haydns Werke Pflicht und Kür zugleich. Aber sonst?

Das Haydn-Jahr 2009 mit seinen zahlreichen Veranstaltungen rund um den Komponisten sowie die tägliche Sendung auf DRS 2 (jeweils Montag bis Freitag, 13.45 bis 13.55), in der ein ausgesuchtes Werk im Mittelpunkt steht, möge zur grösseren Wertschätzung und Popularität des Komponisten beitragen.

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Haydn, der bessere Mozart?

Ein «Original» im Rampenlicht

Haydn heute: besprochene Werke


Parlando vom Sonntag, 15.11.2009, 16.03 Uhr

Joseph Haydn und die Frauen

Bös sei sie gewesen, bigott und verschwendungssüchtig. Die Nachwelt geht nicht eben freundlich um mit Haydns Gattin Maria Anna. Aber welcher Liebhaber schreibt seinem «Gspusi» schon Nettes über seine Ehefrau? Haydn jedenfalls nicht.   Mehr

Hören (51:15)Download (MP3, 0.1MB)


100 Sekunden Wissen vom Montag, 31.8.2009, 08.00 Uhr

Hoboken-Verzeichnis

Das Hoboken-Verzeichnis ist das gebräuchlichste Verzeichnis der Kompositionen Joseph Haydns. Der Name geht auf Anthony van Hoboken zurück, Sohn einer wohlhabenden Handelsfamilie aus Rotterdam. Als Musikwissenschaftler steckte er einen Grossteil seines Vermögens in eine Musikaliensammlung. Unsterblich jedoch hat ihn die Werkkategorisierung von Haydns Kompositionen gemacht - rund 50 Jahre lang war Hoboken damit beschäftigt.

Hören (2:26)Download (MP3, 1.3MB)


Reflexe vom Donnerstag, 11.6.2009, 11.03 Uhr

Händel, Haydn und Mendelssohn - unbekannte Bekannte

Händel = Messiah, Haydn = Schöpfung, Mendelssohn = Sommernachtstraum - diese Komponisten und ihre Werke sind Klassiker. Aber was steht hinter den grossen Namen und den berühmten Stücken?   Mehr

Hören (29:22)Download (MP3, 13.6MB)


Diskothek im Zwei vom Montag, 26.1.2009, 20.00 Uhr

Joseph Haydn «Die Jahreszeiten»

Die Vögel, die Fische, die Hummeln, aber auch Gewehrschüsse und der junge Wein, der die Köpfe vernebelt - das alles erfreut uns heute ausserordentlich, wenn wir Joseph Haydns Tonmalereien hören in seinem Oratorium «Die Jahreszeiten». Er selber fand es nicht halb so lustig, beklagte sich gar und sprach von «diesem Quark». Die Sopranistin Barbara Locher und der Dirigent Joachim Krause diskutieren fünf verschiedene Aufnahmen, die in den letzten zwanzig Jahren entstanden sind.  Mehr


Download zum Beitrag:

  • Joachim le Breton: Haydns Tod (aus dem Französischen von Heinrich von Kleist) (67.6KB, PDF)

Weiterführende Links zum Beitrag:

  • Haydn-Zentrum.at
  • Haydn Institut.de
  • Noten und Partituren von Haydn auf IMSLP
  • Werkliste Haydns auf klassika.info

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Felix Mendelssohn - unterschätztes Wunderkind

Sinfonie D-Dur, Hob.I:104 «Solomon»

Sehr geehrter, lieber Herr Haydn! Ich schreibe Ihnen diesen Brief, um mich von Ihnen persönlich zu verabschieden. Ein ganzes Jahr haben wir jetzt miteinander verbracht. Oder vielmehr: habe ich mich mit Ihnen beschäftigen dürfen. Ich wollte mich bei Ihnen für die vielen schönen Momente bedanken, die mir Ihre Musik in diesem Jahr geschenkt hat. Ihre Musik, die ich, wo ich sie schon kannte, noch einmal vollkommen neu zu hören gelernt habe. Und was ich nicht alles neu von Ihnen entdecken konnte! Die riesige Wunderwelt Ihrer Streichquartette, Ihre Lieder, Ihre Opern Wie ist das nur möglich, habe ich mich oft gefragt, dass jemand, der von Vertrags wegen dazu verpflichtet ist, so viel Output zu liefern, sich immer wieder etwas Neues einfallen lässt, nicht der Versuchung erliegt, es sich in der täglichen Routine bequem zu machen. Ich verstehe jetzt besser, warum Sie vielen Menschen ein Vorbild waren. Heute, am letzten Tag des Jahres, beschäftigt mich Ihre letzte Sinfonie, von der Sie geschrieben haben, sie sei «the 12th which I have composed in England». Wollten Sie wirklich nie mehr eine Sinfonie schreiben? Und ist das erste Thema im Finale wirklich ein kroatisches Volkslied, das Sie in Eisenstadt gehört haben? Und wenn ja, welches? Ich weiss, Sie werden mir nicht antworten. Und das erwarte ich auch gar nicht. Ich wollte mich ja auch nur persönlich von Ihnen verabschieden und mich bedanken. Also alles Gute & Adieu, lieber Herr HaydnP.S. Gestatten Sie mir noch eine letzte Frage, die ich mich eigentlich gar nicht zu stellen traue, weil ich ja die Jüngere bin von uns beiden. Wollen wir uns nicht endlich duzen?  Mehr

Haydn heute: vom Donnerstag, 31.12.2009, 13.45 Uhr

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