Der Sitz der Jura Elektroapparate AG im solothurnischen Niederbuchsiten. (keystone)
Jura verkauft mehr Kaffeemaschinen
In Lokalwährungen konnte Jura den Umsatz eigentlich um 5.4 Prozent steigern. Wegen des überbewerteten Frankens muss Jura aber einen Umsatzrückgang verbuchten. Der konsolidierte Umsatz sank um 5.3 Prozent auf 352.2 Millionen Franken. Trotzdem spricht der CEO Emanuel Probst von einem erfolgreichen Geschäftsjahr. Gewinnzahlen gibt Jura keine bekannt.
Internationales Wachstum
Wichtigster Absatzmarkt ist nach wie vor Deutschland, vor dem Heimmarkt Schweiz und der österreichischen Vertriebsgesellschaft. Die USA liegen neu auf Rang 4. Insgesamt erzielt Jura 86.6 Prozent des Umsatzes im Ausland. Beispielsweise in Australien, Schweden und Frankreich hat Jura eigene Tochtergesellschaften gegründet.
Bis Mitte 2011 hat Jura sämtliche Kaffeemaschinen in der Schweiz produziert. Unterdessen hat die Firma auch in Portugal eine Fabrik, in welcher eine spezielle Produktelinie hergestellt wird.
Wachstum auch in der Schweiz
In Niederbuchsiten entsteht derzeit für 12 Millonen Franken ein Neubau. Das neue «Global Support Center» soll Mitte 2012 eröffnet werden. Für den Herbst plant Jura einen Tag der offenen Tür, an dem der Neubau einem interessierten Publikum gezeigt werden soll.
Die Zahl der Vollzeitstellen verharrte bei Jura im vergangenen Jahr auf 632, davon sind 270 in der Schweiz angesiedelt. Für 2012 strebt Jura die Marke von 300'000 verkauften Vollautomaten an. Expandieren will das Unternehmen insbesondere mit Geräten für Büros, Gewerbe und Gastronomie. (porr, meb)
