Trauer an Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele
Die georgische Delegation mit Trauerflor an der Eröffnungsfeier. (Keystone)
Mit einer poetischen, eher leisen Feier sind die Olympischen Winterspiele im kanadischen Vancouver eröffnet worden. Die kanadische Eishockey-Legende Wayne Gretzky entzündete das Olympische Feuer.
Dieses lodert nun bis zum Ende der Spiele am 28. Februar. Rund 2700 Athletinnen und Athleten aus 82 Ländern kämpfen um 86 Goldmedaillen.
Tödlicher Unfall eines Rodlers
Überschattet wurde die Eröffnungszeremonie vom Tod des georgischen Rodlers Nodar Kumaritaschwili. Der 21-Jährige war beim Abschlusstraining nach der Zieldurchfahrt aus der Bahn geschleudert worden und mit Kopf und Rücken gegen einen Stahlträger geprallt.
Trotz des tödlichen Unfalls fand die Eröffnungsfeier wie geplant statt, auch das georgische Team nahm nach anfänglichem Zögern teil. Sichtlich unter Schock stehend marschierte die Delegation mit schwarzer Armbinde, schwarzem Schal und schwarzem Band an der Flagge in das Stadion ein.
Rodel-Rennen finden statt
Im Gedenken an Kumaritaschwili wurden während einer Schweigeminute kurz vor dem Ende der Eröffnungsfeier die Olympische und Kanadas Fahne auf halbmast gesetzt.
Die Rodel-Rennen sollen trotz des tödlichen Unfalls wie geplant stattfinden. Als neue Sicherheitsmassnahmen sollen im Zielbereich die Banden erhöht werden. (cdm, dpa/reuters/sda)
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