Schmid holt fünftes Gold für die Schweiz
Schmid fährt seinen Verfolgern in Cypress Mountain davon. (Keystone)
«Es ist unglaublich!»
Mike Schmid, der Weltcup-Leader aus Frutigen, hat sich im Final-Durchgang des olympischen Skicross in Cypress Mountain vor dem Österreicher Andras Matt und dem Norweger Audun Grönvold durchgesetzt.
«Alles perfekt gelaufen»
Schmid dominierte die Konkurrenz nach Belieben. Er gewann bereits die Qualifikation und dann alle seine Serien in der K.o.-Phase. Den Grundstein in den Heats legte er jeweils mit einem hervorragenden Start.
«Ich kann es im Moment noch gar nicht fassen, dass ich jetzt Olympiasieger bin», sagte Schmid nach dem Rennen. «Heute lief einfach alles perfekt zusammen. Das Material und der Servicemann waren gut, ich fuhr stark und natürlich gehört auch das Wettkampfglück dazu.»
Übrige Schweizer früh ausgeschieden
Auch im Final hatten Schmieds Konkurrenten nur das Nachsehen. Wie in den Läufen zuvor schüttelte er bereits in der ersten Kurve alle Konkurrenten ab und zog davon.
Für die anderen drei Schweizer war der Wettkampf früh beendet. Richard Spalinger stürzte im Viertelfinal, Beni Hofer und Conradign Netzer waren bereits in den Achtelfinals chancenlos.
Schweizer stark bei Premieren
Mike Schmid setzt eine Schweizer Tradition fort, die seit 1994 in Lillehammer Bestand hat: Bei allen Olympia-Premieren standen mit Sonny Schönbächler (Skiakrobatik, Springen/1994), Gian Simmen (Halfpipe/1998), Philipp Schoch (Parallel-Riesenslalom/2002) und Tanja Frieden (Boardercross/2006) jeweils Schweizer Athleten zuoberst auf dem Podest. (nab, sda/sf)
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