London stimmt sich auf Olympia ein
London stimmt sich auf Olympia ein: Wenlock (li), das Maskottchen der Olympischen Spiele und Mandeville, das Maskottchen für die Paralympics. (Keystone)
In genau einem Jahr beginnen in London die nächsten Olympischen Spiele. Die Organisatoren sind nach eigenen Angaben «gut in Form». Der Chef des Organisationskomitees, Sebastian Coe, sagte, die wichtigsten Bauarbeiten seien abgeschlossen.
«Jetzt heisst es ein Jahr lang: testen, testen, testen», so der 1500-Meter-Olympiasieger von 1980 und 1984. «Wir müssen garantieren, dass die Zeit, die wir messen, auch wirklich stimmt.» Immerhin, so Coe, könne man Athleten wie etwa den 100-Meter-Sprinter Usain Bolt nicht bitten, noch einmal zu laufen.
«Grünste Spiele aller Zeiten»
Laut Coe sollen die Wettkämpfe in London die «grünsten Spiele aller Zeiten» werden. Zum Konzept gehörten nicht nur umweltverträgliche Baustoffe für die Sportstätten und ein vollständig auf Bus und Bahn ausgerichtetes Verkehrskonzept. Das komplette Olympia-Gelände einschliesslich der Sportstätten soll nach den Spielen von der Öffentlichkeit weiter genutzt werden können.
Regisseur Danny Boyle («Slumdog Millionaire») hat mittlerweile erste Andeutungen über seine streng geheim gehaltene Choreographie der Eröffnungsfeier am 27. Juli 2012 fallen lassen. Die Feier werde «viel Musik» enthalten und «alle Teile Grossbritanniens» einbeziehen, zitierten ihn britische Medien. Premierminister David Cameron soll exklusiv noch in dieser Woche eine 40-minütige Computeranimation mit Auszügen aus dem dreistündigen Programm zu sehen bekommen.
Milliardenkosten für Spiele und Nahverkehr
Grossbritannien lässt sich die olympische Infrastruktur rund zehn Milliarden Pfund (rund 13,1 Milliarden Franken) kosten. Hinzu kommt ein 6,5 Milliarden Pfund schweres Sanierungsprogramm für das marode Nahverkehrssystem. Die zwei Milliarden Pfund für das Organisationskomitee werden von privaten Investoren aufgebracht.
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